Kapitel 2

Zweites Kapitel

 

Der 'Gott' der Menschheit, der kein Gott ist

- Abraham und Isaak

- Isaaks Schrecken, das Instrument der Menschenzüchter, ein       manipuliertes menschliches Unterbewusstsein, dem die Rolle eines     Gottes übertragen wird

- Der Aufsehen erregende Auszug der Israeliten aus Ägypten

- 40 Jahre Mannaessen und Wüstenwanderung 

- Der israelische Feldzug und die Zerstörung des Geistes der       Jerichoaner  

- Die israelische Geschichtsverfälschung

- Herausgearbeiteter Fragenbereich

 Der 'Gott' dieser Menschheit, der kein Gott ist

 

                           Graphik (67)                            9

                          offene Version

 

Kommen wir nun zu dem rein israelischen Teil unseres analytischen Studiums der Geschicht.
Dieser Teil ist der authentische Erlebnisbericht eines Volkes.

Abraham ist die zehnte Generation aus Noahs Stammbaumlinie und Noah war die zwölfte Generation aus Adams Stammbaumlinie. So um 2'150 v.Z.herum, als Abraham seine Zelte am Jordan aufgeschlagen hatte,die Ägypter schon 350 Jahre zuvor den Bau der gesamten Gizehanlage beendet hatten, die Chinesen zu kulturellem Schaffen aufkamen, in Indien Sanskrittexte verfasst wurden und im Mittelmeerraum Hochkulturen vorhanden waren (in Malta und auf Kreta),

erschienen bei Abraham drei Männer:

"Und ich sah einen Wagen hinter den Wesen...", so beginnt Abraham seinen Bericht und es ist geradezu auffällig, dass alle Texte aus der Urfassung der Bibel entfernt wurden, in denen von 'fliegenden Wagen' berichtet wird. Die Frage wird langsam dringlich, ob damit etwas verheimlicht werden sollte und wenn ja, was und vor wem?

Lesen wir bei Abraham nach, stoßen wir auf weitere 'Gottesbegegnungen' und diese stehen im krassen Gegensatz zu allem, was wir bisher von den verschiedenen Völkern hörten. Wir stoßen hier auf ein 'Etwas', von dem die Menschheit nie zuvor hörte, auf einen 'Unsichtbaren'!

Abraham wird von dem Unsichtbaren aufgefordert seinen Sohn Isaak, das aus dem der alten Sara eingepflanzten Embryo erwachsene Kind zu opfern,
1.Mose, 22:

Nach diesen Geschichten versuchte Gott Abraham und sprach zu ihm: Abraham! Und er antwortete: Hier bin ich.

    2 Und er sprach: Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.

    3 Da stand Abraham früh am Morgen auf und gürtete seinen Esel und nahm mit sich zwei Knechte und seinen Sohn Isaak und spaltete Holz zum Brandopfer, machte sich auf und ging hin an den Ort, von dem ihm Gott gesagt hatte.

    4 Am dritten Tag hob Abraham seine Augen auf und sah die Stätte von ferne

    5 und sprach zu seinen Knechten: Bleibt ihr hier mit dem Esel. Ich und der Knabe wollen dorthin gehen, und wenn wir angebetet haben, wollen wir wieder zu euch kommen.

    6 Und Abraham nahm das Holz zum Brandopfer und legte es auf seinen Sohn Isaak. Er aber nahm das Feuer und das Messer in seine Hand; und gingen die beiden miteinander.

    7 Da sprach Isaak zu seinem Vater Abraham: Mein Vater! Abraham antwortete: Hier bin ich, mein Sohn. Und er sprach: Siehe, hier ist Feuer und Holz; wo aber ist das Schaf zum Brandopfer?

    8 Abraham antwortete: Mein Sohn, Gott wird sich ersehen ein Schaf zum Brandopfer. Und gingen die beiden miteinander.

    9 Und als sie an die Stätte kamen, die ihm Gott gesagt hatte, baute Abraham einen Altar und legte Holz darauf und band seinen Sohn Isaak, legte ihn auf den Altar oben auf das Holz

    10 und reckte seine Hand aus und fasste das Messer, dass er seinen Sohn schlachtete.

    11 Da rief ihm der Engel des Herrn vom Himmel und sprach: Abraham! Abraham! Er antwortete: Hier bin ich.

    12 Er sprach: Lege deine Hand nicht an den Knaben und tu ihm nichts; denn nun weiß ich, dass du Gott fürchtest und hast deines einzigen Sohnes nicht verschont um meinetwillen.

    13 Da hob Abraham seine Augen auf und sah einen Widder hinter sich in der Hecke mit seinen Hörnern hängen und ging hin und nahm den Widder und opferte ihn zum Brandopfer an seines Sohnes statt.

    14 Und Abraham nannte die Stätte >Der Herr sieht<. Daher man noch heute sagt: Auf dem Berge, da der Herr sieht.

    15 Und der Engel des Herrn rief Abraham abermals vom Himmel her 16 und sprach: Ich habe bei mir selbst geschworen, spricht der Herr: Weil du solches getan hast deines einzigen Sohnes nicht verschonst,

    17 will ich dein Geschlecht segnen und mehren wie die Sterne am Himmel und wie der Sand am Meer, und deine Nachkommen sollen die Tore ihrer Feinde besitzen;

    18 und durch dein Geschlecht sollen alle Völker auf Erden gesegnet werden, weil du meiner Stimme gehorcht hast.

    19 So kehrte Abraham zurück zu seinen Knechten. Und sie machten sich auf und zogen miteinander nach Beercheba, und Abraham blieb daselbst.

In Abraham finden wir einen Menschen dem der Verstand scheinbar völlig abgeht. Man muss an dieser Stelle ein wenig verweilen, um das richtig zu begreifen. Hier wird von einem Vater verlangt den Sohn abzuschlachten und dieser Abraham protestiert nicht und ist willig das zu tun? Eine solche Person muss nicht nur ein Herz von Stein besitzen, sondern auch geistig geschädigt sein.

Und ausgerechnet mit diesem Abraham geht die Aufzucht weiter? - Nur mit diesem! Die Menschenzüchter wussten nicht, was Abraham für eine Person gewesen ist? Im Gegenteil, die wussten das ganz genau, bloß wir tappen völlig im Dunkeln.

 

Wie stellen Christen, Hebräer und Mohammedaner diesen Horror, den eigenen Sohn abzuschlachten, dar? Der Glaube drückt es so aus,
5.Mose, 13:
4 ...denn der Herr, euer Gott, versucht euch, um zu erfahren, ob     ihr ihn von ganzem Herzen und ganzer Seele lieb habt.

Klingt es nicht rührend? Aber wem fällt der Widersinn auf?

Der Allmächtige, der das Universum und alle Lebewesen schuf und lenkt, der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft kennt, der muss den Menschen erst versuchen, um zu erfahren? Ja, geht es denn noch irrer?

Wir wollen das so nicht stehen lassen.   

Natürlich kann es gar keine widersinnigere Begründung geben, aber was soll der gesunde Menschenverstand tun, wenn er das eigentliche Geschehen nicht ergründen kann? Er wird widersinnig und macht den Widersinn zur Glaubenssache, eine Methode, der wir noch öfter begegnen werden. Die Glaubensanhänger spüren das auch und willig akzeptieren sie jeden Einwand, der geeignet ist, den darin liegenden Horror zu überspielen und bemühen sich geflissentlich diesen Punkt des Anstoßes aus ihrem Gewissen zu verdrängen.

Dabei brauchte es dieses verkrampften Getues nicht, würde man sich schlicht an die Wahrheit halten und eingestehen, dass man die Handlung (noch) nicht verstehen kann. Zu Menschen dieser Geisteshaltung kann die Wahrheit irgendwann gelangen, aber zu den anderen nicht, deren abartige Haltung versteift und verhärtet mit der Zeit und wird zu ihrem 'Wesen' - im Extrem zur 'Starrsinnigkeit', der Wiege des Fanatismus.

Nehmen wir es hier vorweg: Isaak kam nicht auf den Opferaltar um etwas über Abraham 'in Erfahrung zu bringen', sondern um Abraham damit 'etwas anzutun' - aber begreiflich machen lässt sich das an dieser Stelle noch nicht.

Dem Isaak fuhr der Schreck ins tiefste Innere, als er gebunden auf dem Opferaltar lag, des Vaters Hand mit dem Messer über sich und vielleicht auch der 'Unsichtbare' in ihn hinein. Von diesem Zeitpunkt an hat der 'Unsichtbare' einen Namen: Isaaks Schrecken!

Von nun an macht sich Isaaks Schrecken von innen heraus bemerkbar, aus dem Unterbewusstsein, und drückt sich in Träumen aus. Im 4.Mose, 12, 6, sagt er selbst:"Ist jemand unter euch ein Prophet des Herrn, dem will ich mich kundmachen in Gesichtern oder will mit ihm reden in Träumen."
Also, womit haben wir es hier zu tun?

Mit einem manipulierten Unterbewusstsein!

Und wessen Unterbewusstsein könnte das wohl sein?

Das manipulierte Unterbewusstsein des Henoch natürlich. Es gibt doch sonst keinen anderen Menschen, der 'hinweggenommen' wurde.

 

Was ist ein Unterbewusstsein?

Sehen wir uns an einem Beispiel an, was ein Unterbewusstsein alles kann:

Edgar Cayce war ein Kind, das sich in nichts von anderen Kindern unterschied, außer dass er im Schlafzustand besondere Fähigkeiten entwickelte. Er konnte Krankheitsfälle diagnostizieren, denen das Fachwissen nicht beizukommen vermochte. Unter der Aufsicht einer Ärztekommission verordnete Edgar Cayce einem Patienten ein Medikament, von dem jedoch noch nie jemand gehört hatte. Der Patient gab deshalb Inserate in internationalen Fachzeitschriften auf. Aus Paris teilte daraufhin ein junger Arzt mit, dass sein verstorbener Vater dieses Medikament hergestellt habe, die Produktion sei jedoch längst eingestellt.

Ein anderes mal verordnete Edgar ein Medikament und nannte die Anschrift einer Firma. Bei einer telefonischen Nachfrage wurde die Ärztekommission davon in Kenntnis gesetzt, dass das Heilmittel noch namenlos und die Produktion noch nicht angelaufen sei.

Information: Edgar Cayce Stiftung (Virginia Beach)

Edgar, befragt, wie er sich vorstelle, im Schlafzustand zu diesen Kenntnissen zu gelangen, meinte, er befrage das Gehirn des Patienten, was ihm fehle und danach suche er das Gehirn in der Welt, welches das Heilmittel kenne - das sei doch ganz einfach!

Mit anderen Worten, Edgar geht im Gehirn der Menschen spazieren und das scheint ihm ganz einfach zu sein!

Versuchen wir uns das mal verständlich zu machen.

Jedes Lebewesen unterliegt dem Rhythmus vom wachen und schlafenden Zustand. Der Vorgang des Schlafens setzt mit einer Ausschaltung des Bewusstseins ein und das unterbewusste Sein hält die Lebensfunktionen aufrecht. Das Unterbewusstsein bleibt also vom Zustand des Individuums unberührt. Das Unterbewusstsein ist eine nimmerruhende Kraft und das Aussetzen seiner Tätigkeit würde den Tod des Individuums bedeuten.

Im Gegensatz dazu ist das Bewusstsein eine Kraft, die nach gewisser Zeit Ermüdungserscheinungen zeigt und schließlich ihre Spannkraft verliert. Das ist der Moment, der zur Trennung von Unterbewusstsein und Bewusstsein führt und der Mensch fällt in Schlaf. Während des Schlafens lädt sich das Bewusstsein mit neuer Kraft auf und nach erfolgter Aufladung gelangt der Mensch wieder in den Wachzustand. Das ist der ewige Rhythmus, dem alle Lebewesen unterliegen.

Mit dem Schlafzustand  erfolgt also eine Trennung von Bewusstsein und Unterbewusstsein und zwischen beiden entsteht eine freie Zone. Der Vorgang lässt sich bildlich erfassen.

 2 Abbildungen (71)                10,11
In diese Freizone zwischen Unterbewusstsein und Bewusstsein dringt Edgar ein. Einmal in die Freizone gelangt, braucht Edgar sich die gesuchten Informationen aus dem Unterbewusstsein eines Individuum nur heraussuchen und lesen, danach erwacht Edgar dann aus seinem 'Schlafzustand', der offensichtlich ein anderer Zustand ist, als der gewöhnlicher Menschen.

Ein Mensch mit der Fähigkeit, mit seinem vom Unterbewusstsein getrennten Bewusstsein den physischen Körper zu verlassen, wie es bei Edgar der Fall ist, ist fähig sich nach seinem Willen überall hin zu begeben, während sein physischer Körper auf dem Ruhelager verbleibt. Dieser Vorgang wird Bilokalitätseffekt genannt und das Phänomen ist seit vielen Jahrhunderten bekannt.

2 Abbildungen (72)                12,13
                                                        

 

 

Wenden wir uns nun Isaaks Schrecken zu. Er sagt selbst: .."dem will ich mich kundmachen in Gesichtern (Visionen) und in Träumen mit ihm reden."

Isaaks Schrecken ist also darauf ausgelegt, sich dem Individuum verständlich zu machen. Dazu muss er zu rationalem Denken fähig sein, also bei Bewusstsein. Er kann sich dem schlafenden Individuum aber nur dadurch verständlich machen, in dem er sich dessen Programmierung bedient und die ist bei jedem Lebewesen individuell verschieden. Die im Unterbewusstsein des Individuums liegende Wort/Gefühl und Eindrucksprägung, kann er nur mit seinem Unterbewusstsein erfassen.

Entsprechend diesen Vorgaben wurde das Bewusst/Unterbewusstsein Henochs manipuliert.

Die Manipulierung könnte darin bestehen, dass bei ihm das Äußere nach innen und das Innere nach außen gestülpt wurde, also das Unterbewusstsein (die zusammenziehende Kraft) außen ansteht und das Bewusstsein (die expandierende Spannkraft) von innen nach außen drückt. Das sieht dann so aus:

 

2 Abbildungen (72)                14,15                

Als ein so umfunktioniertes Unterbewusstsein, kann Henochs Unterbewusstsein in die schlafenden Menschen eingehen und mit ihnen in Träumen reden und nichts bleibt ihm verborgen, denn zwischen Unterbewusstsein und Unterbewusstsein bestehen keine Geheimnisse. Und noch etwas kommt hinzu: Ein Unterbewusstsein lügt nicht, ein Unterbewusstsein kann nicht lügen!

Das Bewusstsein lässt sich als Ego bezeichnen und das Unterbewusstsein als das wahre Selbst. Unwahrheiten, Falschheiten, Heuchelei, etc., sind alles Produkte des Bewusstseins, aber nicht des wahren Selbst - das wahre Selbst ist zu einer Lüge gar nicht fähig! Was ein Unterbewusstsein ist, lässt sich am besten aus 'spontanen unterbewussten Aktionen' erahnen.

 

    Fälle von unterbewusster, spontaner Aktion.

    Bewusstes Leben ist Eindruck - Klick - Ausdruck, also Funktion und für Klick könnte Kriterium stehen oder Übergang.

    Bei unterbewussten Handlungen entfällt das Klick. Kein Kriterium, kein Übergang, sondern ungehinderter Durchgang! Beispiel:

    Eine junge Frau hebt das von den Böcken gerutschte 1,5 Tonnen schwere Auto an, damit der darunter eingeklemmte Vater sich befreien kann.

    Ein alter Mann hebt eine tonnenschwere Eisenröhre an, damit man den darunter liegenden Jungen hervorziehen kann.

    Es gibt Hunderte ähnliche Begebenheiten und bei allen Fällen ist dies das Gleiche: Keine dieser Personen war sich im Moment der Aktion                der'Unmöglichkeit' ihres Unterfangens bewusst.

    Es war der Wunsch, der die spontane Aktion auslöste.

    Wunsch und Handlung waren eins - Unterbewusstseinsaktion.

Wozu ein Unterbewusstsein fähig ist weiß man so genau noch nicht, dass es ungeahnte Möglichkeiten bietet ist gewiss. Zauberhaft erscheint die Kraft, die aus der 'unbewussten' Tiefe des Lebens dringt. An dieser 'Quelle des Lebens' fummelten die Anunnakis herum. Von einer Manipulierung dieser Art hat man nie zuvor gehört!

Also nicht nur mittels Experimentieren genetischen Materials und durch Einpflanzung manipulierter Embryos haben die Anunnakis mit Menschen experimentiert, sondern auch ein 'Unsichtbares Etwas' geschaffen, das die gezüchteten Menschen beeinflussen kann, weil es mit der Fähigkeit ausgestattet ist, in diese Menschen einzudringen und sie von Grund auf zu erkennen! Hier bahnt sich eine so nicht erkannte und viel weiter reichendere Story an, als man bisher annahm und die gesamte nachfolgende Handlung steht nun in diesem Kontext!

Von nun an macht Isaaks Schrecken sich von innen heraus bemerkbar. Isaaks Schrecken verspricht Jakob, Isaaks Sohn, zu einem großen Volk zu machen und gibt ihm einen neuen Namen: Israel. Aber weshalb er Jakob zu einem großen Volk machen will, die Gründe dafür behält er für sich.

Von nun an nennen sich alle Nachfahren Israeliten und alle Israeliten nannten den Gott Jakobs, Isaaks Schrecken.
1.Mose, 31:
54 Und Jakob schwor ihm (gemeint ist Laban) beim 'Schrecken Isaaks', dem 'Gott seines Vaters'. 

Die Geburt von Isaaks Söhnen, Rebekkas Zwillingsgeburt, sieht nun auch nicht mehr so harmlos zufällig aus und passt genau in dieses  Bild.

Mit Esau, wir haben sein Bild ja noch in Erinnerung, wurde tierisches genetisches Material abgesondert und er musste es auf sich nehmen, das fellähnliche Aussehen zu tragen - aber mussten Kain und seine Nachfahren bis Lamech das nicht auch schon tun?

Was immer dem auch zugrunde lag und wie immer das auch vor sich gegangen sein mag, Isaaks Schrecken muss dabei nachgeholfen haben. Eine 'zufällige' Zwillingsgeburt war das dann wohl nicht, sondern Rebekkas Zwillingsgeburt war eine Klonung!

Die weitere Entwicklung ist zielausgerichtet, aber mit keinem Wort wird das Ziel erwähnt, niemand ahnt, dass es um eine Zielvorgabe geht, alles sieht natürlich aus.

Wegen einer Dürre, von der das ganze Land heimgesucht wurde, zieht Israel mit elf seiner Söhne, deren Frauen, Kindern, Gesinde und Vieh gegen 2'100 v.Z. in Ägypten ein, wo Josef in allerhöchster Stellung dem Pharao diente. Eine Generation nach Josef waren sie Gefangene in Ägypten. Rund 800 Jahre hören die Israeliten nichts von Isaaks Schrecken und die Welt nichts von den Israeliten.

Aus den zwölf Söhnen Israels wuchs, nach hebräischen Angaben, ein Volk von rund 600'000 Männern heran, ebenso vielen Frauen und etwa 2,5 Millionen unter 20 Jahre altem Jungvolk. Dem ägyptischen Volk wurde das israelitische Volk zu einer immer größer werdenden Last, der es mit der Auflegung drückender Pflichten zu begegnen suchte. Das war die Situation, als Isaaks Schrecken aktiv wurde.

So zwischen 1'290 und 1'280 v.Z. präsentierte sich Isaaks Schrecken dem Mose, dem aus Ägypten geflüchteten Totschläger, 2.Mose, 3:

    Mose aber hütete die Schafe Jitros, seines Schwiegervaters, des Priesters in Midian, und trieb die Schafe über die Steppe hinaus und kam an den      Berg Gottes, den Horeb (der erst später diesen Namen erhielt).

    2 Und der Engel des Herrn erschien ihm in einer feurigen Flamme aus dem Dornbusch. Und er sah, dass der Busch im Feuer brannte und doch nicht        verzehrt wurde.

    3 Da sprach er: Ich will hingehen und die wundersame Erscheinung besehen, warum der Busch nicht verbrennt.

    4 Als aber der Herr sah, dass er hinging, um zu sehen, rief Gott ihn aus dem Busch und sprach: Mose! Mose! Er antwortete: Hier bin ich.

    5 Gott sprach: Tritt nicht herzu, ziehe deine Schuhe von den Füssen; denn der Ort darauf du stehst, ist heiliges Land!

    6 Und er sprach weiter:

    * Ich bin der Gott deines Vaters,

    * der Gott Abrahams,

    * der Gott Isaaks,

    * und der Gott Jakobs (Israels).

Es bestehen also keine Zweifel, dass dieser 'neue Gott' der 'Unsichtbare' ist, mit dem Abraham und Isaak es zu tun hatten.

Er sagt nicht, dass er der Schöpfer aller Dinge sei. Er sagt nicht mal, dass er der Schöpfer der Menschen ist. Er sagt auch nicht, dass er der Gott Adams, Evas, Kains oder Abels sei, nicht mal der des Noah. Er ist es auch nicht - ein Unterbewusstsein lügt nämlich nicht! Ein Unterbewusstsein kann nicht lügen!

Isaaks Schrecken sagt nun zu Mose, er solle nach Ägypten gehen und die Israeliten aus Ägypten herausführen. Aber...

13 Mose sprach zu Gott: Siehe, wenn ich zu den Israeliten komme und spreche zu ihnen: Der Gott eurer Väter hat mich zu euch gesandt! Und sie mir sagen werden: Wie ist sein Name? Was soll ich ihnen sagen?

Zwar hatten die Israeliten noch eine Erinnerung daran, dass ihre Urväter, von Abraham bis Israel, einen Gott gekannt hatten, aber der hatte nicht mal einen Namen bei ihnen!

Spätestens an dieser Stelle wird doch klar, dass die Israeliten bis zu diesem Zeitpunkt in dem Gott ihrer Vorväter, für den sie nicht mal einen Namen hatten, keinen 'Schöpfer des Universums' sahen und die Genesis eine 'Erfindung' der Hebräer aus jüngerer Zeit ist!

    14 Gott sprach zu Mose: Ich werde sein der ich sein werde. Und sprach: So sollst du zu den Israeliten sagen: >Ich werde sein<, der hat mich zu euch gesandt.

Welcher Verstand würde so reden? So kann sich doch nur jemand äußern, der selbst noch am Anfang eines Entwicklungsprozesses steht und auf diese Frage nicht vorbereitet war - ja, der noch nie mit einem Namen angerufen worden war!

 

Moses kannte seine Leute sehr gut und bringt Einwände vor,
2.Mose, 4:

    Mose antwortete und sprach: Siehe sie werden mir nicht glauben und nicht auf mich hören, sondern werden sagen: Der Herr ist dir nicht erschienen.

    2 Der Herr sprach zu ihm: Was hast du da in deiner Hand? Er sprach: Einen Stab.

    3 Der Herr sprach: Wirf ihn auf die Erde. Und er warf ihn auf die Erde; da ward er zur Schlange und Mose floh vor ihr.

    4 Aber der Herr sprach zu ihm: Strecke deine Hand aus und erhasche sie beim Schwanz. Da streckte er seine Hand aus und ergriff sie, und sie ward        zum Stab in seiner Hand.

    5 Und der Herr sprach: Darum werden sie dir glauben, dass dir erschienen ist der Herr,

    * der Gott ihrer Väter,

    * der Gott Abrahams,

    * der Gott Isaaks,

    * und der Gott Jakobs (Israels).

Diese Wiederholung beseitigt dann wohl auch eventuell noch bestehende Zweifel.

    6 Und der Herr sprach weiter zu ihm: Stecke deine Hand in den Bausch deines Gewandes. Und er steckte sie hinein. Und als er sie wieder herauszog, siehe, da war sie aussätzig wie Schnee.

    7 Und er sprach: Tu sie wieder in den Bausch deines Gewandes. Und er tat sie wieder hinein. Und als er sie herauszog, siehe, da war sie wieder          wie sein anderes Fleisch.

    8 Und der Herr sprach: Wenn sie dir nun nicht glauben und nicht auf dich hören werden bei dem ersten Zeichen, so werden sie dir doch glauben bei        dem anderen Zeichen.

    9 Wenn sie aber diese zwei Zeichen nicht glauben und nicht auf dich hören werden, so nimm Wasser aus dem Nil und gieße es auf das trockene Land; dann wird das Wasser, das du aus dem Strom genommen hast, Blut werden auf dem trockenen Land.

So macht sich Mose auf den Weg nach Ägypten und begegnete Aaron, seinem Bruder, der ihm eine Strecke des Weges entgegen kam, was sicher kein Zufall gewesen ist:

    28 Und Mose tat Aaron kund alle Worte des Herrn, der ihn gesandt hat, und alle Zeichen, die er ihm befohlen hatte.

    29 Und sie gingen hin und versammelten die Ältesten der Israeliten.

    30 Und Aaron sagte alle Worte, die der Herr mit Mose geredet hatte, und Mose tat die Zeichen vor dem Volk.

 

Nachdem Mose und Aaron den Pharao erwartungsgemäß erfolglos um die Freilassung der Israeliten gebeten hatten,
2.Mose, 6:

Da sprach der Herr zu Mose: Nun sollst du sehen, was ich dem Pharao antun werde; denn durch eine starke Hand gezwungen, muss er sie ziehen lassen, ja er muss sie, durch eine starke Hand gezwungen, aus seinem Lande treiben.

2.Mose, 7:

    3 Aber ich will das Herz des Pharao verhärten und viele Zeichen und Wunder tun im Ägyptenland.

    4 Und der Pharao wird nicht auf euch hören. Dann werde ich meine Hand auf Ägypten legen und durch große Gerichte...

    9 Wenn der Pharao zu euch sagen wird: Weist euch aus durch ein Wunder!, so sollst du zu Aaron sagen: Nimm deinen Stab und wirf ihn vor den              Pharao, dass er zur Schlange werde!

    10 ...Und Aaron warf seinen Stab hin vor den Pharao und vor seine Grossen, und er ward zur Schlange.

    11 Da ließ der Pharao die Weisen und Zauberer rufen, und die ägyptischen Zauberer taten ebenso mit ihren Künsten.

    12 Ein jeder warf seinen Stab, da wurden Schlangen daraus; aber Aarons Stab verschlang ihre Stäbe.

 

Als der Pharao sah, dass seinen Zauberern der Schlangenzauber auch gelang, war er nicht bereit die Israeliten aus der Knechtschaft zu entlassen. Und hiernach beginnen die größten Zaubereien von denen die Menschheit jemals hörte und das geschieht einzig und allein, weil Isaaks Schrecken über Ägypten, dem Pharao und seinen Grossen 'viele Zeichen und Wunder' tun wollte? Um der Selbstherrlichkeit eines Individuums genüge zu tun? Dazu der Aufwand künstlicher Befruchtungen, Manipulierung des Unterbewussten und einer über 1'000 jährigen Planung?

    Woran liegt es eigentlich, dass niemand diesen Fragen nachging?

Vorhang auf zum 1.Akt,
2.Mose, 7:

Verwandlung aller Gewässer in Blut

20 Mose und Aaron taten, wie ihnen der Herr geboten hatte, und Mose hob den Stab und schlug ins Wasser, das im Nil war, vor dem Pharao und seinen       Großen. Und alles Wasser im Strom wurde in Blut verwandelt.

21 Und die Fische im Strom starben, und der Strom wurde stinkend, so dass die Ägypter das Wasser aus dem Nil nicht trinken konnten, und es war Blut in ganz Ägyptenland.

22 Und die ägyptischen Zauberer taten ebenso mit ihren Künsten. So wurde das Herz des Pharaos verstockt...

2.Akt, 2.Mose, 8, Frösche

Und der Herr sprach zu Mose: Sage Aaron: Recke deine Hand aus mit deinem Stabe über die Ströme, Kanäle und Sümpfe und lass Frösche über Ägyptenland kommen.

2 Und Aaron reckte seine Hand aus über die Wasser in Ägypten, und es kamen Frösche herauf, so dass Ägyptenland bedeckt wurde.

3 Da taten die Zauberer ebenso mit ihren Künsten und ließen Frösche über Ägyptenland kommen...

11 Als aber der Pharao merkte, dass er Luft gekriegt hatte, verhärtete er sein Herz...

 

3.Akt, Stechmücken

12 Und der Herr sprach zu Mose: Sage Aaron: Strecke deinen Stab aus und schlag in den Staub der Erde, dass er zu Stechmücken werde in ganz Ägyptenland.

13 Sie taten so, und Aaron reckte seine Hand aus mit seinem Stab und schlug in den Staub auf der Erde. Und es kamen Mücken und setzten sich an die       Menschen und an das Vieh; aller Staub der Erde ward zu Mücken in ganz Ägyptenland.

14 Die Zauberer taten ebenso mit ihren Künsten, um Mücken hervorzubringen; aber sie konnten es nicht. Und die Mücken waren sowohl an den Menschen       als am Vieh.

15 Da sprachen die Zauberer zum Pharao: Das ist Gottes Finger. Aber das Herz des Pharaos wurde verstockt...

 

4.Akt, Stechfliegen

17 ...wenn nicht, siehe, so will ich Stechfliegen kommen lassen über dich, deine Großen, dein Volk und dein Haus, dass die Häuser der Ägypter und das Land, auf dem sie wohnen, voller Stechfliegen werden sollen.

20 Und der Herr tat so, und es kamen viele Stechfliegen in das Haus des Pharaos, in die Häuser seiner Großen und über ganz Ägyptenland, und das Land wurde verheert von Stechfliegen...

28 Aber der Pharao verhärtete sein Herz...

 

5.Akt, 2.Mose, 9, Viehpest

3 ...siehe, so wird die Hand des Herrn kommen über dein Vieh auf dem Felde, über die Pferde, Esel, Kamele, Rinder und Schafe, mit sehr schwerer Pest.

4 Aber der Herr wird einen Unterschied machen zwischen dem Vieh der Israeliten und dem der Ägypter, dass nichts sterbe von allem, was die Israeliten haben.

5 Und der Herr bestimmte eine Zeit und sprach: Morgen wird der Herr solches an dem Lande tun.

6 Und der Herr tat es am anderen Morgen; da starb alles Vieh der Ägypter, aber von dem Vieh der Israeliten starb nicht eins.

7 ...Aber das Herz des Pharaos wurde verstockt...

 

6.Akt, Blattern

8 Da sprach der Herr zu Mose und Aaron: Füllt eure Hände mit Ruß aus dem Ofen, und Mose werfe ihn vor dem Pharao gen Himmel,

9 dass er über ganz Ägyptenland staube und böse Blattern aufbrechen an den Menschen und am Vieh in ganz Ägyptenland.

10 Und sie nahmen Ruß aus dem Ofen und traten vor den Pharao, und Mose warf den Ruß gen Himmel. Da brachen auf böse Blattern an den Menschen und am     Vieh,

11 so dass die Zauberer nicht vor Mose treten konnten wegen der bösen Blattern; denn es waren an den Zauberern ebenso böse Blattern wie an allen         Ägyptern.

12 Aber der Herr verstockte das Herz des Pharaos...

 

7.Akt, Hagel

22 Da sprach der Herr zu Mose: Recke deine Hand aus gen Himmel, dass es hagelt über ganz Ägyptenland, über Menschen, über Vieh und über alles Gewächs auf dem Felde in Ägyptenland.

23 Da streckte Mose seinen Stab gen Himmel, und der Herr ließ donnern und hageln, und Feuer schoss auf die Erde nieder. So ließ der Herr Hagel fallen über Ägyptenland,

24 und Blitze zuckten dazwischen, und der Hagel war so schwer, wie er noch nie in ganz Ägyptenland gewesen war, seitdem die Leute dort wohnen.

25 Und der Hagel erschlug in ganz Ägyptenland alles, was auf dem Felde war, Menschen und Vieh, und zerschlug alles Gewächs auf dem Felde und            zerbrach alle Bäume auf dem Felde.

26 Nur im Lande Goschen, wo die Israeliten waren, da hagelte es nicht.

34 Als aber der Pharao sah, dass Regen, Donner und Hagel aufhörten, versündigte er sich weiter und verhärtete sein Herz, er und seine Grossen.

35 So wurde des Pharaos Herz verstockt...

 

8.Akt, 2.Mose, 10, Heuschrecken

12 Da sprach der Herr zu Mose: Recke deine Hand über Ägyptenland, dass Heuschrecken auf Ägyptenland kommen und alles auffressen, was im Lande           wächst,alles, was der Hagel übrig gelassen hat.

13 Moses streckte seinen Stab über Ägyptenland, und der Herr trieb einen Ostwind ins Land, den ganzen Tag und die ganze Nacht. Und am Morgen führte     der Ostwind die Heuschrecken herbei.

14 Und sie kamen über ganz Ägyptenland und ließen sich nieder überall in Ägypten, so viele, wie nie zuvor gewesen sind noch hinfort sein werden.

15 Denn sie bedeckten den Erdboden so dicht, dass er ganz dunkel wurde. Und sie fraßen alles, was im Lande wuchs, und alle Früchte auf den Bäumen,       die der Hagel übriggelassen hatte, und ließen nichts Grünes übrig an den Bäumen und auf dem Felde in ganz Ägyptenland.

19 Da wendete der Herr den Wind, so dass er sehr stark aus Westen kam; der hob die Heuschrecken auf und warf sie ins Schilfmeer, dass nicht eine         übrig blieb in ganz Ägypten.

20 Aber der Herr verstockte das Herz des Pharaos...

9.Akt, Finsternis

21 Da sprach der Herr zu Mose: Recke deine Hand gen Himmel, dass eine solche Finsternis werde in Ägyptenland, dass man sie greifen kann.

22 Und Mose reckte seine Hand gen Himmel. Da ward eine so dicke Finsternis in ganz Ägyptenland drei Tage lang,

23 dass niemand den anderen sah noch weggehen konnte von dem Ort, wo er grad war, drei Tage lang. Aber bei allen Israeliten war es Licht in ihren Wohnungen.

27 Aber der Herr verstockte das Herz des Pharaos...

10.Akt, 2.Mose, 11, Tötung der Erstgeburten

Und der Herr sprach zu Mose: Eine Plage noch will ich über den Pharao und Ägypten kommen lassen. Dann wird er euch von hier wegziehen lassen, und nicht nur das, sondern er wird euch von hier sogar vertreiben.

2 So sage nun dem Volk, dass ein jeder sich von seinem Nachbarn und eine jede von ihrer Nachbarin silbernes und goldenes Geschmeide geben lasse.

3 Und der Herr verschaffte dem Volk Gunst bei den Ägyptern, und Mose war ein sehr angesehener Mann in Ägyptenland vor den Grossen des Pharao und dem Volk.

4 Und Mose sprach: So spricht der Herr: Um Mitternacht will ich durch Ägyptenland gehen

5 und alle Erstgeburt in Ägyptenland soll sterben, vom ersten Sohn des Pharaos an, der auf seinem Thron sitzt, bis zum ersten Sohn der Magd, die hinter ihrer Mühle hockt, und alle Erstgeburt unter dem Vieh.

2.Mose, 12,

29 Und zur Mitternacht schlug der Herr alle Erstgeburt in Ägyptenland vom ersten Sohn des Pharaos, der auf seinem Thron saß, bis zum ersten Sohn des Gefangenen im Gefängnis und alle Erstgeburt des Viehs.

30 Da stand der Pharao auf in derselben Nacht und alle seine Großen und alle Ägypter, und es ward ein großes Geschrei in Ägypten; denn es war kein Haus, in dem nicht ein Toter war.

31 Und er ließ Mose und Aaron rufen in der Nacht und sprach: Macht euch auf und ziehet weg aus meinem Volk, ihr und die Israeliten. Geht hin und dienet dem Herrn, wie ihr gesagt habt.

32 Nehmt auch mit euch eure Schafe und Rinder, wie ihr gesagt habt. Geht hin und bittet auch um Segen für mich.

33 Und die Ägypter drängten das Volk und trieben es eilends aus dem Lande; denn sie sprachen: Wir sind alle des Todes.

35 Und die Israeliten hatten getan, wie Mose gesagt hatte, und hatten sich von den Ägyptern silbernes und goldenes Geschmeide und Kleider geben lassen.

37 Also zogen die Israeliten aus von Ramses nach Sukkot, Sechshunderttausend Mann zu Fuß ohne die Frauen und Kinder.

Aber damit war es noch nicht zu Ende, die 'großen Gerichte', wie Isaaks Schrecken es nannte, standen den Ägyptern erst noch bevor - ihre militärische Vernichtung.

Was meint Isaaks Schrecken mit 'große Gerichte'? Wovon spricht er?  Oder ist uns irgendwo etwas entgangen? Ein Unterbewusstsein lügt nicht und redet auch keinen Unsinn. Zuvor drückte sich Henoch auch schon dahingehend aus, dass der ganze Aufwand um die Flut mit einem 'Strafgericht' in Beziehung stand, aber nicht, wie wir dann erkennen mussten, auf die damalige Zeit zugeschnitten war.

2.Mose, 14:

    Und der Herr redete mit Mose und sprach:

    2 Rede zu den Israeliten und sprich, dass sie umkehren und sich lagern bei Pi-Hahirot zwischen Migdol und dem Meer, vor Baal-Zefon; diesem              gegenüber sollt ihr euch lagern.

    3 Der Pharao aber wird sagen von den Israeliten: Sie haben sich verirrt im Lande; die Wüste hat sie eingeschlossen.

    4 Und ich will sein Herz verstocken, dass er ihnen nachjage und will meine Herrlichkeit erweisen an dem Pharao und aller seiner Macht, und die          Ägypter sollen innewerden, dass ich der Herr bin. Und sie taten so.

    9 Und die Ägypter jagten ihnen nach mit Rossen, Wagen und ihren Männern und mit dem ganzen Heer des Pharaos und holten sie ein, als sie sich            gelagert hatten am Meer bei Pi-Hahirot vor Baal-Zefon.

    15 Und der Herr sprach zu Mose: Was schreist du zu mir? Sage den Israeliten, dass sie weiterziehen.

    16 Du aber hebe den Stab auf und recke deine Hand über das Meer und teile es mitten durch, so dass die Israeliten auf dem Trockenen mitten durch         das Meer gehen.

    21 Als nun Mose seine Hand über das Meer reckte, ließ der Herr es zurückweichen durch einen starken Ostwind die ganze Nacht und machte das Meer         trocken, und die Wasser teilten sich.

    22 Und die Israeliten gingen hinein mitten ins Meer auf dem Trockenen, und das Wasser war ihnen eine Mauer zur Rechten und zur Linken.

    23 Und die Ägypter folgten und zogen hinein ihnen nach, alle Rosse des Pharaos, seine Wagen und Männer, mitten ins Meer.

    26 Aber der Herr sprach zu Mose: Recke deine Hand aus über das Meer, dass das Wasser wiederkomme und herfalle über die Ägypter, über ihre Wagen         und Männer.

    27 Da reckte Mose seine Hand aus über das Meer, und das Meer kam gegen Morgen wieder in sein Bett, und die Ägypter flohen ihm entgegen. So               stürzte der Herr sie mitten ins Meer.

       Und das Meer kam wieder und bedeckte Wagen und Männer, das ganze Heer des Pharaos, das ihnen nachgefolgt war ins Meer, so dass nicht einer           von ihnen übrig blieb.

    31 So sah Israel die mächtige Hand, mit der der Herr an den Ägyptern gehandelt hatte. Und das Volk fürchtete den Herrn, und sie glaubten ihm und         seinem Knecht Mose.

 

Nach diesem Ereignis führte Isaaks Schrecken die Israeliten vom Schilfmeer in die Wüste Schur und über 4 Millionen Israeliten und deren Vieh lechzten nach Wasser,
2.Mose 15:

    23 Da kamen sie nach Marna, aber sie konnten das Wasser von Marna nicht trinken - es war bitter.

    24 Da murrte das Volk wider Mose und sprach: Was sollen wir trinken?

    25 Mose aber schrie zum Herrn, und der Herr zeigte ihm ein Holz; das warf er ins Wasser - da wurde das Wasser süß.

 

Von dort führte Isaaks Schrecken die Israeliten in die Wüste Sin, da hatten sie wohl Wasser, aber nichts zu essen,
2.Mose 16:

    4 Da sprach der Herr zu Mose: Siehe, ich will euch Brot vom Himmel regnen lassen, und das Volk soll hinausgehen und täglich sammeln...

    13 Und am Abend kamen Wachteln herauf und bedeckten das Lager. Und am Morgen lag Tau rings um das Lager.

    14 Und als der Tau weg war, siehe, da lags in der Wüste rund und klein wie Reif auf der Erde.

    15 Und als die Israeliten sahen, sprachen sie untereinander: Man na? Denn sie wussten nicht, was es war. Mose aber sprach zu ihnen: Es ist das           Brot, das euch der Herr zu essen gegeben hat.

    31 Und das Haus Israels nannte es Manna. Und es war wie weißer Koriandersamen und hatte einen Geschmack wie Semmel mit Honig.

    35 Und die Israeliten aßen Manna vierzig Jahre lang...

       Auf diese rätselhafte Weise, mit der wir uns an anderer Stelle näher befassen werden, löste Isaaks Schrecken das Ernährungsproblem.

 

Halten wir die Frage im Gedächtnis, weshalb Isaaks Schrecken mit den Israeliten 40 Jahre in der Wüste herumwanderte, denn beim Stand der Ermittlungen lässt sich dafür kein Grund erkennen und sicher zog er mit ihnen nicht aus langer Weile oder aus reiner Freude an der Wanderschaft in der öden Landschaft umher. Man hätte es einfacher und bequemer haben können, aber wenn den harten Existenzbedingungen der Wüste der Vorzug gegeben wurde, darf man davon ausgehen, dass dafür zwingende Gründe vorlagen.

Was die 'wahren Antworten' auf diese 'zwingenden Gründe' betrifft, müssen wir uns vorerst in Geduld fassen. Erst nachdem ein großes Gesamtbild entstanden ist, in dem die israelitische Geschichte wie ein Mosaiksteinchen eingebettet liegt, lassen sich die geistigen Zusammenhänge erkennen, aus denen die wahren Antworten dann von selbst ergehen. Um zu diesem Bild zu gelangen ist es notwendig die richtungsweisenden Fragen im Gedächtnis zu halten. Wer dagegen die

geistige Ausrichtung nicht aufrecht hält, der geht 'gedanklich irre' - so ist das nun mal im Leben.

 

Von dort führte Isaaks Schrecken die Israeliten in die Gegend um den Berg Horeb, 2.Mose, 17:

    1 ...und lagerten sich in Redifin. Da hatte das Volk kein Wasser zu trinken.

    4 Moses schrie zum Herrn und sprach: Was soll ich mit dem Volk tun? Es fehlt nicht viel, so werden sie mich noch steinigen.

    5 Der Herr sprach: Tritt hin vors Volk und nimm einige von den Ältesten Israels mit dir und nimm deinen Stab in die Hand, mit dem du den Nil            schlugst, und geh hin.

    6 Siehe, ich will dort vor dir stehen auf dem Fels am Horeb. Da sollst du an den Fels schlagen, so wird Wasser herauslaufen, dass das Volk              trinke. Und Mose tat so vor den Augen der Ältesten Israels. Und es floss Wasser aus dem Felsen.

 

2.Mose, 17:

    8 Da kam Amalek und kämpfte gegen Israel in Redifin.

    9 Da sprach Mose zu Josua (Moses Knecht): Erwähle uns Männer, zieh aus und kämpfe gegen Amalek. Morgen will ich auf dem Hügel stehen mit dem            Stab Gottes in der Hand.

    10 Und Josua tat, wie Mose ihm sagte, und kämpfte gegen Amalek. Mose aber und Aaron und Hur gingen auf die Höhe des Hügels.

    11 Und wenn Moses seine Hand empor hielt, siegte Israel; wenn er seine Hand sinken ließ, siegte Amalek.

    12 Aber Mose wurden die Hände schwer; darum nahmen sie beide einen Stein und legten ihn hin, dass er sich darauf setzte. Aaron aber und Hur             stützten ihm die Hände, auf jeder Seite einer. So blieben seine Hände erhoben, bis die Sonne unterging.

    13 Und Josua überwältigte Amalek und sein Volk durch des Schwertes Schärfe.

Natürlich entschieden nicht Schwerter die Schlacht. Die Israeliten hatten zu diesem Zeitpunkt so gut wie keine Waffen, sie kämpften mit Stock und Prügel und deshalb dauerte der Kampf so lange.

 

Nach diesem Siege und dem Hochgefühl des Volkes beschließt Isaaks Schrecken, ein neues Verhältnis zwischen sich und dem Volk zu schaffen,
2.Mose, 19:
9 Und der Herr sprach zu Mose: Siehe, ich will zu dir kommen in einer dichten Wolke, auf dass dies Volk es höre, wenn ich mit dir rede, und dir für immer glauben.

Also, obwohl Mose mehrmals laut nach Isaaks Schrecken gerufen hatte und dieser ihm auch antwortete, hatte bis zu diesem Zeitpunkt kein Israelit je Isaaks Schrecken reden gehört. Das heißt, Isaaks Schrecken verständigte sich mit Mose durch dessen Unterbewusstsein - dies kommt hier klar zum Ausdruck.

    10 Und der Herr sprach zu Mose: Geh hin zum Volke und heilige sie heute und morgen, dass sie ihre Kleider waschen

    11 und bereit seien für den dritten Tag; denn am dritten Tag wird der Herr vor allem Volk herabfahren auf den Berg Sinai.

    12 Und zieh eine Grenze um das Volk und sprich zu ihnen: Hütet euch, auf den Berg zu steigen oder seinen Fuß anzurühren; denn wer den Berg               anrührt, der soll des Todes sterben.

    13 Keine Hand soll ihn anrühren, sondern er soll gesteinigt oder erschossen werden; es sei Tier oder Mensch, sie sollen nicht leben bleiben.             Wenn aber das Widderhorn lange tönen wird, dann soll man auf den Berg steigen.

 

Zwei Tage lang bereitete sich das Volk auf die angekündigte Erscheinung Isaaks Schreckens vor, sie wuschen sich und ihre Kleider, sie stimmten sich ein auf Gesang und Tanz und Vorfreude erfasste Jung und Alt. Was sie sich vorstellten? Vorstellungen aufgrund der Erzählungen ihrer Vorfahren und der Bilder und Statuen, die sie diese bei den Ägyptern gesehen hatten - Götter in Menschengestalt.

 

    16 Als nun der dritte Tag kam und es Morgen ward, da erhob sich ein Donnern und Blitzen und eine dichte Wolke auf dem Berg und der Ton einer starken Posaune (Posaune war nicht der Begriff für ein Metallinstrument, sondern für ein Instrument aus dem Horn des Widders oder Ziegenbocks gefertigt, das ursprünglich für Signalgebungen in Kriegen verwendet wurde). Das ganze Volk aber im Lager erschrak.

    17 Und Mose führte das Volk aus dem Lager Gott entgegen, und es trat unten an den Berg.

    18 Der ganze Berg Sinai aber rauchte, weil der Herr auf den Berg herabfuhr im Feuer; und der Rauch stieg auf wie der Rauch aus einem                     Schmelzofen,und der ganze Berg bebte sehr.

    19 Und der Posaune Ton ward immer stärker. Und Mose redete, und Gott antwortete laut.

    20 Als nun der Herr herniedergekommen war auf den Berg Sinai, oben auf seinem Gipfel, berief er Mose hinauf auf den Gipfel des Berges, und Mose         stieg hinauf.

    21 Da sprach der Herr zu ihm: Steig hinab und verwarne das Volk, dass sie nicht durchbrechen zum Herrn, ihn zu sehen, und viele von ihnen fallen.

 

Isaaks Schrecken hat sich durch das Hochgefühl der Israeliten nach dem Siege gründlich täuschen lassen, den Israeliten fiel es gar nicht ein durchzubrechen, im Gegenteil, 2.Mose 20:

    18 Und alles Volk wurde Zeuge von dem Donner und Blitz und dem Ton der Posaunen und dem Rauchen des Berges. Als sie aber solches sahen, flohen           sie und blieben in der Ferne stehen

    19 und sprachen zu Mose: Rede du mit uns, wir wollen hören; aber lass Gott nicht mit uns reden, wir könnten sonst sterben.

Die Israeliten liefen vor ihrem 'Gott' davon! Und sie waren auch nicht mehr zu bewegen, sich ihm wieder zu nähern. Das sagt doch etwas ganz anderes aus, als die Gläubigen glauben und von Isaaks Schrecken zu verstehen meinen, seien sie nun Juden, Mohammedaner oder Christen oder welchen Namen auch immer sie sich gaben.

Nach einigen Stunden hatte Mose die aufgeregten, erschrockenen und tief enttäuschten Israeliten soweit unter Kontrolle, dass er eine Gruppe von ihnen dazu bewegen konnte, mit ihm auf den Berg zu steigen, um Isaaks Schrecken die Ehre zu geben,
2.Mose, 24:

    9 Da stiegen Mose und Aaron, Nahab und Abihu und siebzig von den Ältesten Israels hinauf und sahen den Gott Israels.

Und wie hat er ausgesehen?

    10 ...Unter seinen Füssen war es wie eine Fläche von Saphir und wie der Himmel, wenn es klar ist.

Ansonsten ist alles unklar - ansonsten sahen sie nichts!

Das ist alles was sie beschrieben - da ist nicht mal ein Ansatz zur Beschreibung unbekannter Dinge. Das ist alles was sie sahen - das war's, mehr war nicht.

Die Israeliten sahen eine Fläche, eine Scheibe in horizontaler Lage, eine Spannungsfläche in charakteristischer Farbe, aus deren Zentrum eine Feuersäule aufstieg und aus dem Feuer redete eine Stimme zu ihnen.

 

                             Graphik (86)                     16

 

So zeigte sich Isaaks Schrecken. Dies war seine große Show für diesen besonderen Tag, an dem er sich als 'Herr, euer Gott' den Israeliten präsentierte und eine ablehnende Wirkung bei ihnen erzielte. Dies war seine Möglichkeit sich sichtbar zu machen, eine über dem Boden schwebende Fläche, so fein und durchsichtig, dass sie nur aufgrund ihres Farbtons 'wie der Himmel, wenn es klar ist' oder wie die schwache Farbtönung des Saphirs, überhaupt als solche erkenntlich wurde, aus deren Zentrum sich eine Feuersäule erhob und aus der seine Stimme erklang - interpretieren lässt sich das wohl erst mal nicht.

 

Aus dem Feuer sprach Isaaks Schrecken mit lauter Stimme -

Worte sind Schallwellen, Schallwellen sind Vibrationen,

Vibrationen ließen den Berg Sinai erbeben.

Wozu neue Namen?

Aus Abram - Abraham, aus Sarai - Sarah, aus Jakob - Israel, alles Vibrationsveränderungen.

 

Zu Mose sagte er: Mein Angesicht kannst du nicht sehen, denn kein Mensch wird leben, der mich sieht, und siehe, es ist ein Raum bei mir... Dass er räumliche Möglichkeiten hatte ist ersichtlich und dass niemand zu ihm ins Feuers vordringen kann, ist auch verständlich.

 

Dass Isaaks Schrecken ein Unterbewusstsein ist, geht auch aus seinem Wissen um tiefliegende Vorgänge innerhalb des menschlichen Körpers hervor. Zum Beispiel wollte er nicht, dass Kranke oder mit genetischen Fehlern Behaftete zu Priesterwürden gelangten oder,
3.Mose, 21, 20:

    'wer einen weissen Fleck im Auge hat'. Was meinte er damit?

    Dass damit überhaupt etwas gemeint war, fiel der Menschheit Jahrtausende nicht auf und was damit gemeint ist, konnte die Menschheit bestenfalls      seit dem vorigen Jahrhundert ahnen, als ein Student in Prag eine Eule mit gebrochenem Bein fand, den Vogel mit nach Hause nahm und ihm das Bein      schiente.

    Der Student beobachtete einen weißen Fleck in einem der Eulenaugen und wie die Heilung vorankam, nahm auch der weiße Fleck ab und verschwand          schließlich ganz, als der Bruch verheilte. Über den Vorgang nachdenkend kam dem Studenten eine Idee und er brach der Eule das andere Bein und        sah, wie im anderen Eulenauge ein weißer Fleck erschien - damit fing ein neues Wissensgebiet an.

    Heute weiß man, dass die Iris des menschlichen Auges mit allen Körperteilen und Organen verbunden ist und jede Veränderung des Organismus an          spezifischen Stellen in der Iris ersichtlich wird, ja, dass die Veränderungen der Iris sich schon zeigen, bevor die physischen Auswirkungen der      Krankheit überhaupt in Erscheinung treten! Bloß die überwiegende Mehrheit der deutschsprachigen Ärzteschaft scheint es noch nicht erfahren zu        haben.

 

Nach Isaaks Schreckens Erscheinung wurden die Israeliten organisatorisch erfasst, es wurde eine allumfassende Rechtsordnung diktiert, Hygiene und Gesundheitsrichtlinien wurden verordnet, Vorschriften über essbare und ungenießbare Tiere erlassen und Pflichtopferungen und eine lange Liste von Strafopferungen bei Zuwiderhandlungen jeglicher Art wurden auferlegt.

Mit Opferungen sind Blutopfer gemeint, Rinder, Stiere, Widder, Schafe, Ziegen - Esel verabscheute Isaaks Schrecken, dafür nahm er lieber noch ein zweitgeborenes Schaf. Alle Opfertiere mussten Erstgeburten sein.

Fand Isaaks Schrecken Gefallen daran, dass ihm zuliebe Tiere umgebracht werden sollten?

Es wurde genau vorgeschrieben, was mit dem Blut der Opfer zu geschehen habe, je nach Anlass und Zweck: An Zehen, Finger oder Ohrläppchen schmieren, das Volk damit besprengen oder am Altar ausgießen. Es gab auch Regeln darüber, was mit bestimmten Teilen der Tiere zu geschehen hatte:

"Und du sollst alles Fett am Eingeweide nehmen und den (Fett) Lappen an der Leber und die beiden Nieren mit dem Fett daran und sollst es auf dem Altar in Rauch aufgehen lassen zum lieblichen Geruch für den Herrn."

Wie das Riechen vor sich geht, wird wiederholt beschrieben,
3.Mose, 9:
24 Und ein Feuer ging aus von dem Herrn und verzehrte das Brandopfer und das Fett auf dem Altar. Da alles Volk das sah, frohlockten sie und fielen auf ihr Antlitz.

 

     Wie ernst die Opferungszeremonie gemeint ist und welche Bedeutung ihr zukam, geht aus dieser Drohung hervor,
3.Mose, 26:31 will eure Städte wüst machen und eure Heiligtümer verheeren und will den lieblichen Geruch eurer Opfer nicht riechen.

     Der 'liebliche Geruch' findet über 30 mal in den Mosesbüchern Erwähnung.

 

Isaaks Schrecken hatte scheinbar einen sehr ausgeprägten Geruchssinn. Seine Anordnung, dass niemand innerhalb des Lagers seine Notdurft verrichte, sondern außerhalb des Lagers und auch da noch, "dass jeder eine Schaufel mitnehme, damit zuscharre, was von ihm ging", geschah sicher aus hygienischen Gründen, aber er ordnete auch an, dass in seinem 'Heiligtum' Weihrauch zu verbrennen sei.

Das 'Mobiliar' im Heiligtum sollte seiner Anordnung gemäß sogar mit einer Salbe eingestrichen werden, die eigens nach seinem Rezept für diesen alleinigen Zweck angefertigt werden musste und deren Gebrauch für jedermann bei Todesstrafe verboten war. Das Mobiliar aber waren metallische Gegenstände, andere Möbelstücke gab es in der Wohnung nicht. Auf geheimnisvolle Weise verflüchtigte sich diese Salbe immer wieder, so dass das Einreiben der metallenen Möbelstücke zu den Hauptaufgaben des 'Dienstes am Heiligtum' gehörte.

Nirgendwo hat man bis heute davon gehört, dass metallische Gegenstände ständig mit einer 'wohlriechenden Salbe' eingestrichen werden, was also mag der Sinn dieses Verfahrens gewesen sein?

Was auch immer, wenn es etwas besonderes damit auf sich hat, dann wird dieses Detail später im Gesamtbild von selbst verständlich.

 

Ihm diese Wohnung zu konstruieren, forderte er Mose nach der Erlassung der Rechtsordnung auf,
2.Mose,25:
2 Sage den Israeliten, dass sie für mich eine Opfergabe erheben von jedem, der es freiwillig gibt.

    3 Das ist aber eine Opfergabe, die ihr von ihnen erheben sollt: Gold, Silber, Kupfer,

    4 blauer und roter Purpur, Scharlach, feine Leinwand, Ziegenhaar,

    5 rotgefärbte Widderfelle, Dachsfelle, Akazienholz,

    6 Öl für Lampen, Spezereien zum Salböl und zu wohlriechendem Räucherwerk,

    7 Onyxsteine und eingefasste Steine zum Priesterschurz und zur Brusttasche.

    8 Und sie sollen mir ein Heiligtum machen, dass ich unter ihnen wohne.

    9 Genau nach dem Bilde, das ich dir von der Wohnung und ihrem ganzen Gerät zeige, sollt ihrs machen.

 

Das Bild von dem Isaaks Schrecken hier spricht, ist die seltsamste Wohnung, die man je sah, zu der noch der geringste Bestandteil in Form, Maß und Material detailliert vorgegeben wurde. Isaaks Schrecken ermahnte Mose, 2.Mose, 25:

    40 Und siehe zu, dass du alles machst nach dem Bilde, das dir auf dem Berge gezeigt wurde.

       Isaaks Schrecken suchte auch selbst die Handwerker aus, die er Mose beigab,
2.Mose, 31:

    Und der Herr redete mit Mose und sprach:

    2 Siehe, ich habe mit Namen berufen Bezalel, den Sohn Uris, des Sohnes Hurs, vom Stamm Juda,

    3 und habe ihn erfüllt mit dem Geist Gottes, mit Weisheit und Verstand und Erkenntnis und mit aller Geschicklichkeit,

    4 kunstreich zu arbeiten in Gold, Silber und Kupfer,

    5 kunstreich Steine zu schneiden (Edelsteine und Halbedelsteine) und einzusetzen und kunstreich zu schnitzen in Holz, um jede Arbeit zu                vollbringen.

    6 Und siehe, ich habe ihm beigegeben Oholiab, den Sohn Ahisamachs, vom Stamm Dan, und habe allen Künstlern die Weisheit ins Herz gegeben, dass          sie alles machen können, was ich dir geboten habe:

    7 die Stiftshütte, die Lade mit dem Gesetz, den Gnadenthron darauf und alle Geräte in der Hütte,

    8 den Tisch und sein Gerät, den Leuchter von reinem Gold und all sein Gerät, den Räucheraltar,

    9 den Brandopferaltar mit all seinem Gerät, das Becken mit seinem Gestell,

    10 die Amtskleider, die heiligen Kleider des Priesters Aaron und die Kleider seiner Söhne für den priesterlichen Dienst,

    11 das Salböl und das Räucherwerk von Spezereien für das Heiligtum. Ganz so, wie ich dir geboten habe, sollen sie es machen.

 

Wie Mose und seine Handwerker dieses umfangreiche Projekt ohne Pläne und Merkzettel hatten ausführen können, ist auch nur erklärlich, weil Isaaks Schrecken im Unterbewusstsein der Beteiligten wirkte, was er ja auch ausdrückte.

4.Mose, 9:15 Und am Tage, da die Wohnung aufgerichtet wurde, bedeckte eine Wolke die Wohnung, die Hütte des Gesetzes, und vom Abend bis zum Morgen stand sie über der Wohnung wie ein feuriger Schein.

    16 So geschah es die ganze Zeit, dass die Wolke sie bedeckte, und bei Nacht ein feuriger Schein.

    18 So oft sich aber die Wolke vom Zelt erhob, brachen die Israeliten auf; und wo die Wolke sich niederließ, da lagerten sich die Israeliten.

     "Und als Mose in die Stiftshütte ging, um mit ihm zu reden, da hörte er die Stimme zu sich reden vom Gnadenthron, der auf der Lade mit dem            Gesetz war, zwischen den Cherubim; und er redete zu ihm."

 

Es kam irgendwann die Idee auf, die Bundeslade sei ein auf mehrere hundert Volt aufgeladener Kondensator, also sei eine Energiequelle. Wenn das so wäre erhebt sich die Frage, eine Energiequelle für was? Isaaks Schrecken selbst benötigte keine Energiequelle, ein Unterbewusstsein ist die Quelle aller Lebensenergie.

Sich der 'Wohnung' zu nähern waren Kleidung und Schuhwerk vorgeschrieben und es gab Zwischenfälle. Angeblich trugen die Söhne des Hohepriesters Aaron, Nahab und Abihu, ein fremdes Feuer in die Wohnung, 

3.Mose, 10:2 Da fuhr ein Feuer aus von dem Herrn und verzehrte sie, dass sie starben vor dem Herrn.

Aber mit gleichem Artikel wurde fortan der Genuss von Alkohol während des Dienstes am Heiligtum verboten.

Im 2.Samuel, 6-7, wird berichtet wie Usa, der während der Wanderschaft neben der transportierten Lade ging, als Rinder die Lade umzustürzen drohten mit einer Hand in die Lade kam: 'Wie vom Blitz getroffen sackte er zu Boden und war auf der Stelle tot'.

Zweifellos war die Wohnung nicht ganz ungefährlich,
4.Mose, 17:
27 Und die Israeliten sprachen zu Mose: Siehe wir verderben und kommen um; wir werden alle vertilgt und kommen um.

    28 Wer sich naht zu der Wohnung des Herrn, der stirbt. Sollen wir denn ganz und gar untergehen?

Dass die Israeliten mit Isaaks Schrecken glücklich waren, lässt sich wirklich nicht sagen, aber in den folgenden 40 Jahren wird Isaaks Schrecken den Israeliten in der Erscheinungsform als 'schwarze Wolke' bei Tag und in der Nacht als 'roter Schein' über der Stiftshütte vertraut und wenn die Israeliten murrten, 'fuhr das Feuer des Herrn aus der Wolke heraus' zur Strafe, zu gnadenloser Vernichtung.

Einmal, als Isaaks Schrecken auszuflippen schien, sandte Mose eilends Aaron mit einer Pfanne mit Räucherwerk unter das Volk, um der 'Plage' zu wehren. Vom Wohlgeruch des Weihrauchs ließ sich Isaaks Schrecken dann besänftigen - 14'700 Israeliten starben angeblich an der nur wenige Stunden lastenden Plage.

Ein anderes mal rief Moses aus:

    "Töte ein jeder seine Leute, die sich an den Baal-Peor gehängt haben."

Baal war ursprünglich der Begriff für den 'Herrn und Besitzer' eines Landstrichs, ein 'übermenschliches Wesen'.

Da hörte die Plage auf, die in wenigen Stunden 24'000 Israeliten hinweggerafft haben soll. Wie viele noch zusätzlich von den Israeliten erschlagen wurden, ist nicht bekannt.

 

Als im Lager der Israeliten die Rotte Korach gegen Mose und Aaron meuterte, 'tat sich die Erde auf' und ließ die Anführer der Meuterer 'lebendig zu den Toten fahren', samt ihrer Habe, Frauen und Kinder.

Und das Volk floh, weil es dachte, die Erde könnte sie auch verschlingen und ein Feuer ging aus von ihm 'und fraß Zweihundertfünfzig zu den Meuterern gehörende Männer auf'.

 

Ein anderes Mal, als das Volk wieder einmal murrte, ließ Isaaks Schrecken 'feurige Schlangen umgehen', die die Israeliten bissen, so dass viele von ihnen starben. Da bat das Volk Mose um Hilfe und Mose bat Isaaks Schrecken um Abhilfe, dieser riet ihm,
4.Mose, 21:
8...Mache dir eine eherne Schlange und richte sie an einer Stange hoch auf. Wer gebissen ist und sieht die eherne Schlange an, der soll leben.

Weshalb schuf er die feurigen Schlangen nicht einfach wieder ab?

Er wird seine Gründe haben, bloß ob wir den Vorgang von Grund auf verstehen, ist die Frage und das wird sich später zeigen, wenn wir ein komplettes Bild erarbeitet haben.

 

Auch seinem Knecht Mose vergab er nichts. Als das Volk in der Wüste Zin dürstete und mit Mose haderte, riet Isaaks Schrecken, Mose solle seinen Stab nehmen und mit Aaron zum Felsen gehen, das Volk vor dem Felsen versammeln und vor den Augen der Gemeinde mit dem Felsen reden, der Felsen würde dann sein Wasser geben,
4.Mose, 20:
10 Und Mose und Aaron versammelten die Gemeinde vor dem Felsen und sprachen zu ihnen: Höret, ihr Ungehorsamen, werden wir euch wohl Wasser hervorbringen können aus diesem Felsen?

    11 Und Mose erhob die Hand und schlug den Felsen zweimal. Da kam viel Wasser heraus, sodass die Gemeinde und ihr Vieh trinken konnte.

       Aber Isaaks Schrecken ließ das Zögern nicht durchgehen und strafte Mose und Aaron:

    12 ...Weil ihr nicht an mich geglaubt habt... darum sollt ihr diese Gemeinde nicht in das Land bringen, das ich ihnen geben werde.

 

Isaaks Schrecken war alles andere als ein umgänglicher Zeitgenosse und war oft bis zum platzen voller Wut:

    "Wie lange lästert mich dieses Volk?

    Und wie lange wollen sie nicht an mich glauben trotz aller Zeichen, die ich unter ihnen getan habe?

    Ich will sie mit der Pest schlagen und sie vertilgen..."

Ja, er bot Mose sogar an, dieses Volk zu vernichten und dafür Mose zu einem großen Volk zu machen!

Also Isaaks Schrecken handelte zu diesem Zeitpunkt nach eigenem Belieben, d.h.

* er hatte seine Auftragsvorgabe bereits erfüllt.

* Sein Auftrag bezog sich auf Ägypten.

* Aber wozu will er ein großes Volk haben, wenn er seine Arbeit bereits erledigt hatte?

Scheinbar gibt es da noch einen ausstehenden Programmpunkt, der ein großes Volk zur Voraussetzung hat, aber was nun sein eigentlicher

Auftrag in Ägypten gewesen ist, das ist uns offensichtlich entgangen!

Ja, und das ist auch wahr, um Mose Nachkommen zu schaffen und bis diese dann zu einem Volk heranwachsen, braucht es mindestens ein halbes Jahrtausend. Dieser ausstehende Programmpunkt muss demnach zeitlich in weiter weiter Ferne liegen.

 

Mose musste jedes Mal Kniefälle machen, um ihn umzustimmen und Mose hatte Isaaks Schreckens Schwäche erkannt:

"Was werden die anderen Völker von dir denken? Dass du nicht groß genug warst, dieses Volk zu lenken?"

Mose fasste Isaaks Schrecken bei der Ehre, denn Schwäche zu zeigen, das hieß den Namen verlieren, das war das Schlimmste zu damaligen Zeiten.

Selbst als die Israeliten des jahrelangen Mannaessens überdrüssig wurden, fühlte Isaaks Schrecken sich gekränkt,
4.Mose, 11:
18 ...Darum wird euch der Herr Fleisch zu essen geben,

    19 nicht nur einen Tag, nicht zwei, nicht zehn, nicht zwanzig Tage lang,

    20 sondern einen Monat lang, bis ihrs nicht mehr riechen könnt und es euch zum Ekel wird, weil ihr den Herrn verworfen habt, der unter euch ist, und weil ihr vor ihm geweint habt: Warum sind wir aus Ägypten gegangen?

    21 Und Mose sprach: Sechshunderttausend Mann Fußvolk sind es, mit denen ich lebe, und du sprichst: Ich will ihnen Fleisch geben, dass sie einen Monat lang zu essen haben.

    22 Kann man so viele Schafe und Rinder schlachten, dass es für sie genug sei? Oder kann man alle Fische des Meeres einfangen, dass es für alle genug sei?

    31 Da erhob sich ein Wind, vom Herrn gesandt, und ließ Wachteln kommen vom Meer und ließ sie auf das Lager fallen, eine Tagesreise weit ringsum das Lager, zwei Ellen hoch auf der Erde.

    32 Da machte sich das Volk auf und sammelte Wachteln diesen ganzen Tag und die ganze Nacht und den ganzen anderen Tag; und wer am wenigsten sammelte, der sammelte hundert Scheffel (Scheffel: Hohlraummass, ca. 39 Liter).

Das ist eine 'mathematische Stinkbombe'. Wenn es um Zahlen ging, geizten die Hebräer nicht, wir sollten dem bei Gelegenheit dann auch mal nachgehen.

Der israelische Feldzug und die Zerstörung des Geistes der Jerichoaner  

Die Israeliten bereiteten sich auf den Krieg mit den Völkern vor, die ausgetilgt werden sollten und deren Ländereien ihnen von Isaaks Schrecken zugesprochen war.

Als Rechtfertigung für diesen Krieg wird manchmal auch angeführt, das Austilgen geschah, weil diese Völker andere Götter anbeteten, aber das stimmt natürlich nicht, denn es gab auch Völker, die, obwohl sie die gleichen 'greulichen Götter' anbeteten, verschont werden sollten.

Auf der Liste der Todeskandidaten standen diese Völker: Amoriter, Hetiter, Hiwitier, Jebusiter, Kanaaniter, Midianiter und Peresiter. Die Ammoniter, Edomiter und Moabiter aber sollten verschont bleiben. Weshalb wollte Isaaks Schrecken diese drei Völker verschonen?

    Moabiter waren die Nachfahren von Moab. Moab war der Sohn Lots und dessen älteren Tochter. Lot war der Sohn Harans, Abrahams Bruder.

    Ammoniter waren die Nachfahren von Ben-Ammi, der war der Sohn Lots und dessen jüngsten Tochter.

    Edomiter waren die Nachfahren Esaus, Jakobs Zwilligsbruder, dessen Erscheinung der eines Tier-Menschen glich. Er hatte nicht Haut, sondern ein        Fell wie junge Ziegenböcke.

Von selbst zeigt sich nun, weshalb die Moabiter, Ammoniter und Edomiter verschont werden sollten - weil sie Nachfahren aus Noahs Samen waren! Offensichtlich ging es hier um ganz andere Dinge als

Glaubensanschauungen oder Versprechungen, aber die Israeliten konnten das natürlich nicht wissen, denn welche Pläne Isaaks Schrecken verfolgte und was seine Mission war, verriet er auch seinem Knecht Mose nicht.

 

Isaaks Schrecken forderte nun die Israeliten auf, die auf der Liste stehenden Völker vor sich her zu treiben, von denen er sagte, dass er sie 'vertilgen' werde. Was die Israeliten mit 'vor sich her treiben' meinten, ergeht aus den nachstehenden Schilderungen,
4.Mose, 31:
7
      Und sie zogen aus zum Kampf gegen die Midianiter, wie der Herr Mose geboten hatte, und töteten alles was männlich war.

    8 Samt diesen Erschlagenen töteten sie auch die Könige der Midianiter nämlich Ewi, Rekum, Zur, Hur und Reba, die fünf Könige der Midianiter. Auch   Biham, den Sohn Beors, töteten sie mit dem Schwert.

    9 Und die Israeliten nahmen gefangen die Frauen der Midianiter und ihre Kinder; all ihr Vieh, all ihre Habe und all ihre Güter raubten sie

    10 und verbrannten mit Feuer all ihre Städte, wo sie wohnten, und all ihre Zeltdörfer.

    11 Und sie nahmen allen Raub und alles, was zu nehmen war, Menschen und Vieh,

    12 und brachten's zu Mose und Eleasar, dem Priester...

    14 Und Mose wurde zornig über die Hauptleute des Heeres, die Hauptleute des Heeres über tausend und über hundert, die aus dem  Feldzug kamen,

    15 und er sprach zu ihnen: Warum habt ihr alle Frauen leben lassen?

    17 So tötet nun alles, was männlich ist unter den Kindern, und alle Frauen, die nicht mehr Jungfrauen sind; aber alle Mädchen, die unberührt             sind, die lasst für euch leben.

       Hiernach machten die Israeliten nie wieder Gefangene, auch unberührte Mädchen wurden nicht mehr verschont.

 

Die Frage steht an, wie sich dieses Verhalten, Männer, Frauen, Kinder, Schwangere und Greise gleichermaßen abzuschlachten, mit den 'göttlichen Geboten' oder der Lehre von der Nächstenliebe vereinbaren lässt.

Es widerspricht den 'Geboten' und ist mit der mohammedanischen, christlichen und jüdischen Lehre unvereinbar. Es ist schlicht

widersinnig! Wir brauchen das auch nicht weiter zu erörtern, denn die gegebene Begründung, dass die Greueltaten aus Gründen der Landinbesitznahme geschahen, ist falsch.

Machen wir erst mal weiter und sehen uns die Greuel an, die nach dem Zeugnis der Israeliten damals geschahen. Irgendwann wird sich dann zeigen, was mit dieser Aktion bezweckt wurde.

 

5.Mose, 2:32
        Und Sihon zog uns entgegen mit seinem ganzen Kriegsvolk zum Kampf nach Jahaz.

    33 Aber der Herr, unser Gott, gab ihn vor unseren Augen dahin, dass wir ihn schlugen mit seinen Söhnen und seinem ganzen Kriegsvolk.

    34 Da nahmen wir zu der Zeit alle seine Städte ein und vollstreckten den Bann an allen Städten, an Männern, Frauen und Kindern, und ließen               niemanden übrigbleiben.

    35 Nur das Vieh raubten wir für uns und die Beute aus den Städten, die wir eingenommen hatten.

    36 Von Aroër an, das am Ufer des Arnon liegt, und von der Stadt im Bachtal bis Gilead war keine Stadt, die sich vor uns schützen konnte.

 

5.Mose, 33:3

    3 ...auch den König von Og von Baschan in unsere Hände mit seinem ganzen Kriegsvolk, dass wir ihn schlugen, bis keiner übrig blieb.

    4 Da nahmen wir zu der Zeit alle seine Städte ein, und es gab keine Stadt, die wir nicht einnahmen; sechzig Städte, die ganze Gegend von Arsob, das Königreich Ogs von Baschan,

    5 lauter Städte, die befestigt waren mit Mauern, Toren und Riegeln, außerdem sehr viele offene Städte.

    6 Und wir vollstreckten den Bann an ihnen, gleich wie wir an Sihon, dem König von Heschbon, taten. An allen Städten vollstreckten wir den Bann,        an Männern, Frauen und Kindern.

    7 Aber alles Vieh und die Beute aus den Städten raubten wir für uns.

 

Josua, 8:24
       ...da kehrte sich ganz Israel gegen Ai und schlug es mit der Schärfe des Schwertes.

    25 Und alle, die an diesem Tage fielen, Männer und Frauen (Kinder nicht gezählt), waren zwölftausend, alle Leute von Ai.

    27 Nur das Vieh und die Beute der Stadt teilte Israel unter sich.

    Josua, 10:

    28 An diesem Tage eroberte Josua auch Makkeda... vollstreckte den Bann an der Stadt und allen, die darin waren, und ließ niemanden übrig...

    29 ...und er schlug die Stadt (Libna) mit der Schärfe des Schwertes und alle, die darin waren, und ließ niemanden übrig...

    32 ...dass sie es am nächsten Tag eroberten (die Stadt Lachisch) und es schlugen mit der Schärfe des Schwertes und alle, die darin waren...

    35 ...und sie eroberten sie (Eglon) an diesem Tage und schlugen sie mit der Schärfe des Schwertes, und Josua vollstreckte den Bann an allen, die            darin waren...

    37 ...und eroberten sie (Hebron) und schlugen sie mit der Schärfe des Schwertes, samt ihrem König und ihren Städten und allen, die darin waren:            und er ließ niemanden übrig...

    39 ...und eroberten sie (Debir) samt ihrem König und allen ihren Städten... und vollstreckten den Bann an allen, die darinnen waren, und ließen niemanden übrig...

    Josua, 11:

    8 ...und erschlug sie, bis niemand mehr unter ihnen übrig blieb...

    9 ...lähmte ihre Rosse und verbrannte ihre Wagen

    10 und kehrte um zu dieser Zeit und eroberte Hazor und erschlug seinen König mit dem Schwert...

    11 Und sie erschlugen alle die darin waren... und nichts blieb übrig, was Odem hatte...

    12 Dazu eroberte Josua alle Städte dieser Könige und erschlug sie...

    14 Und die ganze Beute dieser Städte und das Vieh teilten die Israeliten unter sich, aber alle Menschen erschlugen sie mit der Schärfe des               Schwerts, bis sie vertilgt waren, und ließen nichts übrig, was Odem hatte.

 

Dass Isaaks Schrecken die Israeliten auch tatkräftig unterstützte, geht hieraus hervor, Josua, 6:

Jericho aber war verschlossen und verwahrt vor den Israeliten, so dass niemand heraus- oder hineinkommen konnte. Aber der Herr sprach zu Josua: Siehe, ich habe Jericho samt seinem König und seinen Kriegsleuten in deine Hand gegeben. Laß alle Kriegsmänner rings um die Stadt herumgehen einmal und tu so sechs Tage lang.

Und laß sieben Priester sieben Posaunen tragen vor der Lade her, und am siebenten Tag zieht siebenmal um die Stadt und lasst die Priester die Posaunen blasen. Und wenn man die Posaunen bläst und es lange tönt, so soll das ganze Kriegsvolk ein großes Kriegsgeschrei erheben, wenn ihr den Schall der Posaunen hört. Dann wird die Stadtmauer einfallen, und das Kriegsvolk soll hinaufsteigen, ein jeder stracks vor sich hin...

Am siebenten Tag aber, als die Morgenröte aufging, machten sie sich früh auf und zogen in derselben Weise siebenmal um die Stadt; nur an diesem Tag zogen sie siebenmal um die Stadt... Und beim siebenten Mal, als die Priester die Posaunen bliesen, sprach Josua: Macht ein Kriegsgeschrei!... Da erhob das Volk ein Kriegsgeschrei, und man blies die Posaunen. Und als das Volk den Hall der Posaunen hörte, erhob es ein großes Kriegsgeschrei. Da fiel die Mauer um, und das Volk stieg zur Stadt hinauf, ein jeder stracks vor sich hin... Und vollstreckten den Bann... an Mann und Weib, jung und alt, Rindern, Schafen und Eseln.

Was! - hier verschonten sie nicht mal das Vieh?

Im Gegensatz zu früher würde heute niemand mehr annehmen, dass das Geschrei der Israeliten und der Schall aus sieben Widderhörnern die 

Mauern von Jericho hätten zum Einsturz bringen können, denn heute besitzen einige Staaten sogenannte 'Soundwaffen', die Niederfrequenztöne oder elektromagnetische Wellen im Niederfrequenzbereich produzieren, mit denen sich derartige und ähnliche Effekte erzielen lassen. Diese Waffen sind, ganz abgesehen davon, dass sie die menschliche Erbsubstanz (DNS) schädigen, zur Bewusstseinsbeeinflussung, also zur Manipulierung von Menschen gedacht. Die Wirkung kann genau dosiert werden, sie reicht von leichter Desorientierung über den Verlust individueller Willensausrichtung und uneingeschränkter Beeinflussbarkeit bis zu unheilbarer Geistesverwirrung. Mitte der 70er Jahre gab es darüber eine Untersuchung des Senatsausschusses, wobei die grauenhafte Wahrheit ans Licht gelangte, dass es Regierungsorganisationen gab, die  nichtsahnende Bürger für ihre Experimente nutzten. Diese 'Waffen' sind auch nicht für den Gebrauch gegen äußere Feinde gedacht, sondern gegen die 'inneren Feinde' - die mit der Politik der Regierung nicht konform gehen!

Der Zeitschrift 'ZeitGeist' (3/2001) zufolge funktioniert in Deutschland eine Anlage, die sog. ELF-Wellen (Extremely Low Frequency) produziert, in der geheimen Untergrundanlage Berlin-Tempelhof. Die Produktion dieser Wellen in Berlin-Tempelhof, die im Widerspruch zur Resolution A4-0005/99 des Europäischen Parlaments steht, wurde auch vom deutschen Verteidigungsministerium bestätigt und der Bereich um Tempelhof wurde 1998 in einem Radius von 2,5km zum 'militärischen Schutzbereich' erklärt. Was da 'geschützt' werden soll, mitten in der Stadt und im Herzen eines vereinten Europas, das auf dem ganzen Planeten keine Feinde hat, und was auf die Bürger nur Gesundheitsschäden ausüben kann, das erfährt der Staatsbürger natürlich nicht, das ist geheim.

Ja, da verblasst das Ereignis Jericho glatt vor der Realität der Gegenwart. Vor der Realität, dass es 'demokratische' Staatsapparate gibt, die es für notwendig halten 'zum Hausgebrauch' Waffen gegen das gemeine Volk zu entwickeln!

Wer versteht das denn noch? Was hat sich denn da im 'Geheimen' für eine Entwicklung aufgetan? Eine Entwicklung, die schon seit fast einenm halben Jahrhundert läuft.

Wer regiert eigentlich? Das Volk doch bestimmt nicht - aber grade das hat das Volk sowieso nie begreifen wollen!

Geheimniskrämerei, Waffen und Gewalt - waren das nicht schon immer die Kennzeichen von Un-menschlichkeit?

 

Zurück zum Thema.

Von der Auswirkung derartiger Waffen, in diesem Fall von totaler Geistesverwirrung, werden natürlich nicht nur die Menschen, sondern alle Lebewesen betroffen und deshalb mussten damals in Jericho auch die Tiere getötet werden!

 

Isaaks Schrecken kannte also eine Methode, mit der er das Bewusstsein der Menschen schädigen und den individuellen Geist der Lebewesen zerstören konnte, aber obwohl er über derartige Möglichkeiten verfügte und den Israeliten bei der Eroberung der Ländereien X-Tausend Tote und Verwundete hätte ersparen können, machte er nur im 'Fall Jericho' von seinen außerordentlichen Möglichkeiten Gebrauch.

Das ganze Verfahren der mehrmaligen Einkreisung mit der Absicht den Lebewesen innerhalb der Mauern Jerichos ihren Geist zu zerstören, bevor sie dem Schwert zum Opfer fielen, bleibt uns, solange wie die geistigen Zusammenhänge dazu noch nicht bestehen, vorerst schleierhaft.

 

Aber auf herkömmliche weise hat Isaaks Schrecken wohl kräftig nachgeholfen,
Josua, 10:
10 ...und sie jagten ihnen nach, den Weg hinab nach Bet-Horon, und sie schlugen sie bis Aseka und Makkeda hin

    11 und als sie vor Israel flohen, den Weg hinab nach Bet-Horon, ließ der Herr große Steine vom Himmel auf sie fallen bis Aseka, dass sie                 starben.Und von ihnen starben viel mehr durch Hagelsteine, als die Israeliten mit dem Schwert töteten.

So nahmen die Israeliten die Ländereien der fremden Völker ein

und obwohl es viele Überlebende gab, verteilten sie sich über das gesamte Gebiet und scheinbar des Krieges müde, führten sie den Auftrag des 'austilgens' nicht wie befohlen zu Ende,
Richter, 1:1
8 Doch eroberte Juda nicht Gaza mit seinem Gebiet und Askalon mit seinem Gebiet und Ekron mit seinem Gebiet...

    19 ...weil sie eiserne Wagen hatten...

    21 Aber Benjamin vertrieb die Jebusiter nicht, die in Jerusalem wohnten, sondern die Jebusiter wohnten bei denen von Benjamin in Jerusalem...

    27 Und Manasse vertrieb nicht Bet-Schean und seine Ortschaften noch Taanach und seine Ortschaften noch die Einwohner von Dur und seine                   Ortschaften noch die Einwohner von Jibleam und seine Ortschaften noch die Einwohner von Megiddo und seine Ortschaften. So blieben die                 Kanaaniter dort im Lande wohnen...

    29 Auch Ephraim vertrieb die Kanaaniter nicht, die in Geser wohnten, sondern die Kanaaniter wohnten mitten unter ihnen in Geser.

    30 Auch Sebulon vertrieb nicht die Einwohner von Kitron und Nahalol, sondern die Kanaaniter wohnten mitten unter ihnen und waren fronpflichtig.

    31 Asser vertrieb nicht die Einwohner von Akko noch die Einwohner von Sidon, von Makaleb, von Achsib, von Helba, von Afek und von Rehob;

    32 sondern die von Asser saßen mitten unter den Kanaanitern...

    33 Naftali vertrieb die Einwohner nicht von Bet-Schemeseh noch von Bet-Anat, sondern saß mitten unter den Kanaanitern...

    35 Und die Amoriter blieben wohnen auf dem Gebirge Heres, in Ajanon und Schaolbim.

 

Und Isaaks Schrecken protestierte nicht? Er brachte die Israeliten nicht auf Vordermann? Das gehört überhaupt nicht zu seiner Art.

Das ist auch ganz und gar nicht seine Art und von nun an nahm Isaaks Schrecken auch keinen Anteil mehr an den Geschehnissen um die Israeliten. Selbst als sie die Bundeslade in kleineren Streitigkeiten mit den Überlebenden der auszutilgenden Völker verloren, bekam Isaaks Schrecken keinen Wutanfall - Isaaks Schrecken meldete sich einfach nicht mehr.

Wohl heißt es, Isaaks Schrecken sei zu Salomos Zeiten, 965 - 926 v.Z., noch einmal als 'müde Wolke' erschienen, aber danach trat er bei den Israeliten nicht wieder in Erscheinung.

Die Geschichte der Israeliten mit Isaaks Schrecken ist hier zu Ende.

Die hebräische Geschichtsverfälschung

Gegen Ende des ersten Jahrhunderts nach der Zeitenwende einigten sich die hebräischen Rechtsgelehrten dahingehend, das 'Heilige Buch' einer Überarbeitung zu unterziehen.

Die 'Überarbeitung' bestand darin, die beiden völlig verschiedenen Geschichtsteile, einerseits die Genesis, die von der Erschaffung des Universums handelt und andererseits ihre eigene, rund 40 Jahre dauernde Erlebnisgeschichte mit Isaaks Schrecken, zu der sich die mit Adam um 2'500 v.Z. beginnende 'sumerische Vorgeschichte' der Israeliten gesellt, auf einen Nenner zu bringen.

Da sie die Geschichte Adams und der Patriarchen in 'grauer Vorzeit' angesiedelt hatten und danach die ganze Welt unter Wasser gehen liessen und mit Noahs Söhnen und allen Spezies aus der Arche die Erde neu besiedelt hatten, liess sich mit ihrer Erlebnisgeschichte mit Isaaks Schrecken aus neuerer Zeit der Eindruck erwecken, dass der allmächtige Schöpfer mit dem israelischen Volk einen Pakt 'ausgehandelt' habe und die Israeliten vor allen anderen Völkern, ein 'von Gott auserwähltes Volk' waren.

Die Genesis hat einen 'nichtmateriellen' Schöpfer zur Voraussetzung und mit einem unsichtbaren Schöpfer liess sich ihr vierzigjähriges Erlebnis mit Isaaks Schrecken auch in Einklang bringen. Ein nichtmaterieller Schöpfer verträgt sich aber b.w. nicht mit der authentischen Überlieferung, dass dieser Allmächtige einen von vier Adlern gezogenen Wagen benutzt, zwischen dessen Räder auch noch Rauch hervor gestoßen sein soll, um an dem Ort, an dem sich Adam und Eva befanden, dem sogenannten 'Garten', nach dem Rechten zu sehen!

Es widerspricht ebenfalls den Worten Isaaks Schreckens, der zu Mose

sagte, niemand könne ihn sehen, denn kein Mensch würde das überleben. Nach seiner Erscheinung auf dem Horeb im Sinai ist das ja

verständlich geworden, wenn auch in einem ganz anderen Sinn, als seine Aussage üblicherweise Interpretierung findet.

Um die Diskrepanz der verschiedenen Geschichtsteile zu beseitigen und zu einer Einheit zu gestalten, nahmen die Rechtsgelehrten an der wahren israelitischen Erlebnisgeschichte Abstriche vor. Alle Texte in denen 'fliegende Wagen' Erwähnung fanden oder die Hinweise darauf gaben, dass 'diejenigen, die vom Himmel auf die Erde kamen' Wesen in Menschengestalt gewesen sind, wurden der Urfassung der Bibel entnommen. Mit diesen Abstrichen an ihrer eigenen wahren Geschichte bauten die Rechtsgelehrten die dringendsten Widersprüche mit dem anderen Geschichtsteil ab. Dass sie sich in dieser Arbeit uneinig waren und die jetzige Version der Bibel ein zustande gekommener Kommpromis zwischen dem pro und contra der verschiedenen Gruppen ist, zeigt sich darin, dass sie ihre Arbeit nicht gründlich taten.

Keinem 'Rechtsgelehrten' konnte die Tatsache verborgen bleiben, dass der mit Adam und Eva und Kain und Abel beginnende Part der biblischen Darstellung eine Geschichte ist, die nicht in die Genesis gehört. Wenn sie sich trotz dieses Wissens bereit fanden an den wahren Begebenheiten Abstriche vorzunehmen, um dem Ganzen einen 'anderen Anschein' zu geben, dann kommt man nicht umhin, sie als Geschichtsverfälscher zu bezeichnen. 
Der Leser, der sich ob dieser Anfangsresultate unserer Investigation, in seinem Glauben verletzt fühlt oder gar meint, man wolle ihm 'seinen' Gott streitig machen, sollte nun nicht mich zum Prügelknaben auserwählen und mit seinem Zorn überschütten wollen.

Nicht ich bin es, der Religionen gründete, die auf der Tatsache unterschlagener Fakten, Lügen und Falschheiten beruhen, und es war auch nicht Gott oder der Teufel, die das taten, und zum Zeitpunkt ihrer Gründung muss das auch nicht aus böser Absicht geschehen sein, sondern Täter war der 'gesunde Menschenverstand'!

Der Gleiche, dem sich die Sonne um die Erde drehte und dem vor gut 500 Jahren die Erde noch eine Scheibe mit Wasser drumrum zu sein schien. Anzunehmen der gleiche gesunde Menschenverstand sei in religiösen Angelegenheiten unfehlbar gewesen, wäre widersinnig und wir sollten uns von derartigen Vorstellung befreien.

   

Vieles verhält sich und funktioniert anders als es den Anschein hat. Auch heute gibt es wieder einige Menschen, die der Menschheit etwas zu klarifizieren suchen und die Situation ist wie damals die gleiche: Ein Teil der Menschheit kann die 'neuen Wahrheiten' nicht erkennen und ein anderer will davon nichts wissen. Zu diesen gesellen sich Institutionen, zu denen auch die Kirchen zählen, die um der Selbsterhaltung willen keine andere Haltung einnehmen und Organisationen, die nur aufgrund des herrschenden System Bestand haben. Heute wie damals ist die Situation die gleiche, Erkenntnisse, die die 'anerkannten Lehren' des Gesellschaftssystem in Frage stellen, stehen den grössten Schwierigkeiten gegenüber - dem gesamten System!

   

Auch bin nicht ich es, der die Glaubensanhänger belügt und um Erkenntnisse betrügt, sondern die Vertreter dieser Religionen sind es. Ich kann nichts dafür, dass in diesem Umfeld Falschheiten angesiedelt sind. Ich hege auch keine Absichten mich in irgendwelche Glaubensangelegenheiten einzumischen. Ich habe keine anderen Interessen als der Wahrheit nachzugehen und zu den Prinzipien zu gelangen und auf diese Weise das ursprüngliche Bild zurück zu erarbeiten. Das aber hat mit Glaubensanschauungen absolut nichts zu tun! In dem zu erarbeitenden Bild gibt es nichts, was nicht selbst-verständlich ist und was Realität und Wahrheit ist oder eben nicht, das erweist sich von allein.

Das Bild ist dann auch keine neue 'Philosophie', wie sie im Laufe der Zeiten von der Menschheit 'guten Glaubens' angenommen wurden und nach einer gewissen Zeit wieder verworfen werden mussten, sondern ein Bild, das auf allseits bekannten wahren Fakten beruht, die Punkt für Punkt in Zusammenhang stehen und sich in einem Sinn begründen. Weshalb sollte ich, der ich den 'Pfad des Wissens' suche und das Wahrhaftige anstrebe, mit irgend jemanden streiten oder ihm gar irgendwelche 'Glaubensstandpunkte' streitig machen wollen?

   

Es bleibt doch des Lesers Entscheidung sich anhand erkannter Wahrheiten umzuorientieren oder sich weiterhin mit dem nicht abreißenden Strom täglicher Falschheiten zu sättigen und mit Mysterien zu leben und keinen Sinn im Leben zu erkennen und in dieser Geisteshaltung zu erstarren - oder sich überhaupt keine Gedanken zu machen!
Die Auswirkung dieses Handelns hat er selbst zu tragen. Im Leben endet eine solche Haltung, ob der Mensch atheistischer oder religiöser Einstellung ist macht dabei keinen Unterschied, in einer Beeinträchtigung des Einschätzungsvermögens von Wirklichkeit und Realität. Wohin diese irrationale Geisteshaltung führt, soll das nachstehende Beispiel zeigen.

Kerosine entwickeln bei Verbrennung eine Hitze zwischen 600 und 800 Grad und bei dieser Temperatur bleibt es, auch wenn dem Brandherd Tankerweise Benzin hinzu gefügt wird und jeder Schulabgänger weiß heute, dass der Schmelzpunkt von Eisen bei  1'588 Grad liegt. Wie also sollte es dann möglich sein, dass der Treibstoffvorrat eines, im Vergleich zu einem fast 100 Stockwerke hohen Wolkenkratzer, kleinen Flugobjektes ein Gebäude zum Einsturz gebracht haben soll, das ein hunderttausendfaches Volumen und Gewicht an Beton und Stahl aufweist? Weil die 40 Kubikmeter Kerosin, was einem Raum von 4 x 4 x 2,5m entspricht, das Eisen weich werden liessen? Wie soll denn Eisen bei einer Temperatur von nur 600 bis 800 Grad 'weich' werden und das tragende Eisenskelett zum Einsturz bringen?

Er wundert sich auch nicht, wieso die einstürzenden Gebäude hätten 'pulverisieren' können. Der 'geistig Erblindete' macht sich keine Gedanken und fragt nicht, aus welchem Grund die benachbarten und nicht in Mitleidenschaft gezogenen Gebäude plötzlich auch pulverisierten, wer oder was dafür verantwortlich sein soll oder wieviel Tonnen Sprengstoff nötig wären, um die Masse Beton von einigen Gebäuden dieser Größenordnung zu Pulver werden zu lassen, denn die Schwerkraft einstürzender Gebäude reicht nicht aus um Beton zu pulverisieren!

Information dazu: http://www.skdbavaria.de/911/.

Wer es nicht mit der Wahrheit und den Prinzipien hält und sich nur am Tagesgeschen orientiert, der hat kein reales Unterscheidungsvermögen und der kann das Unheil nicht erkennen, das sich um ihn herum am auftun ist, ob er Jude, Christ, Moslem, Atheist, weiss oder von anderer Hautfarbe oder sonstwas ist, spielt dabei nicht die geringste Rolle. Das ist die natürliche Auswirkung einer falschen Geisteshaltung und es hilft auch nicht, die Einsichten aus dem obigen Beispiel zu verdrängen zu suchen.

Auch täten wir besser unsere Zeit nicht mit Erörterungen zu vertrödeln, die sich im weiteren Verlauf der Handlung von selbst als gegenstandslos erweisen. Jedermann täte besser daran zu fragen, was da auf die Menschheit zukommt!

Was für einen Sinn soll es Angesichts dieser auf die Menschheit zukommenden Gefahren noch haben auf religiösen Standpunkten zu beharren? Es sind doch nicht die Religionen, die den wachen Leser vor der akuten Gefahr warnen, eher noch würden die Religionen der Öffentlichkeit eine 'Offenbarung' vorenthalten oder verfälschen oder ein Schlafliedchen anstimmen. Es sind die Religionen, die ihren Anhängern den Geist verwirren und seit ihrem Bestehen zu Zuhältern und Parteigängern und zu Handlangern in allen Schlachten machten und das auch weiterhin tun werden.

Es ist widersinnig von Nächstenliebe zu reden und gleichzeitig zuzusehen, wie auf Zuvilisten Bomben geworfen oder mit Raketen geschossen wird und so zu tun, als hätte man nichts damit zu schaffen! Es sind doch 'Glaubensbrüder' der verschiedensten Religionen, die das tun, die den Gottesdienst besuchen und um 'gutes Gelingen' beten und denen die Priester im Namen ihres Gottes den Segen zu ihrem Handeln geben! Und das ist auch nichts neues, sondern so ist es schon immer gewesen - das ist die

    Elendsgeschichte dieser Menschheit.

    Es sind auch die 'Glaubensbrüder' im Regierungs- oder Verwaltungsapparat, die Anordnungen geben und für die Ausführung sorgen. Es sind                Glaubensbrüder, die die Waffen tragen und auf Befehl auf jeden abfeuern, auf Männer, Frauen, Kinder, Schwangere und Greise.

    Diese Glaubensbrüder, die sich dazu hergeben, sind doch keine Menschen mehr! - darüber sollte man sich bewusst werden!

    Darüber sollte man nicht aufhören nachzudenken...

   

    Es ist widersinnig zu lehren, dass 'Gott' den Israeliten befohlen habe, die Völker abzuschlachten, damit er den Israeliten deren Ländereien zum      Besitz geben konnte.

Das Austilgen der Völker geschah aus ganz anderen Gründen. Auch ist Isaaks Schrecken ganz und gar nicht das 'Ungeheuer', für das er aufgrund der Vorkommnisse gehalten wird und wie es zweifellos den Anschein hat. Würde ich die Wahrheit vorweg nehmen, könnte sie von niemanden verstanden werden, wir haben die Erfahrung ja auch schon bei Abraham und Isaak gemacht - das ist nun mal nicht anders. Weshalb die Wahrheit nicht mehr verstanden werden kann, werden wir erst noch verstehen lernen und vieles andere auch - wir haben mit der Recherche doch grad erst begonnen!

   

   

Was dem Alten Testament hoch anzurechnen ist, ist die Chronologie, die, abgesehen von anfänglichen Lücken und geringen Ungenauigkeiten,  mit assyrischen und babylonischen Daten in voller Übereinstimmung liegt.

Eine abschließende Bemerkung zu Isaaks Schrecken.

Auffallend ist, dass Isaaks Schrecken, obwohl er selbst der größte Zauberer gewesen ist, von dem uns überliefert wurde, gegen jede Art von Zauberei unter Menschen war, 3.Mose, 19:26 Ihr sollt nicht Wahrsagerei und Zauberei treiben.

    ...dass nicht jemand unter dir gefunden werde, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen lässt oder Wahrsagerei, Hellseherei, geheime Künste oder Zauberei treibt oder Bannungen oder Geisterbeschwörungen oder Zeichendeutereien vornimmt oder die Toten befragt.

Ein Unterbewusstsein lügt nicht, ein Unterbewusstsein kann nicht lügen, mit anderen Worten, es lässt sich nicht sagen, dass das, was Isaaks Schrecken von sich gibt, Unwahrheiten seien. Ebenso 3.Mose, 20:

6 Wenn sich jemand zu den Geisterbeschwörern oder Zeichendeutern wendet, dass er mit ihnen Abgötterei treibt, so will ich mein Antlitz gegen ihn kehren und will ihn aus seinem Volke ausrotten...

Eine Begründung für seine Unnachgiebigkeit in diesem Punkt, gibt er nicht.

Fassen wir abschließend nun die bis hier erarbeiteten Erkenntnisse zu den dringendsten Fragen zusammen.

* Weshalb schufen 'diejenigen, die vom Himmel auf die Erde kamen', zu einer Zeit als weltweit schon Hochkulturen vorhanden waren, in Sumer 'neue' Menschen, mit denen Königtümer und eine neue Rasse entstand?

* Weshalb wurde das Geschlechtsreifegen der Affen zu Experimenten mit Menschen genutzt und was war der Zweck, auf diese Weise, und wenn auch nur über sechs Generationen, 'Menschen im Affenkleid' hervor zu bringen?

* Weshalb wurde mit erheblichem Aufwand eine Arche konstruiert, in ihr  einige Auserwählte und 'Handwerkerfamilien jeglicher Kunst' sowie Tiere untergebracht, um sie dann in einem Unwetter spazieren zu fahren und irgendwo auszusetzen?

* Weshalb wurde eine genetisch manipulierte Gruppe heraus gezüchtet, abgesondert und unauffällig in Ägypten eingeschleust?

* Wie konnte aus dieser kleinen Gruppe Menschen in rund 800 Jahren, nach hebräischen Angaben ein vier Millionen Köpfe zählendes Volk entstehen?

* Weshalb funktionierten die Menschenzüchter Henochs Bewusst/Unterbewusstsein um, programmierten es und schufen so einen 'Unsichtbaren' mit der Fähigkeit Menschen zu beeinflussen und bis auf den Grund ihrer Seele erkennen zu können?

* Weshalb musste dieser 'Unsichtbare' die nach Ägypten eingeschleuste Gruppe begleiten? Um die 800 Jahre später stattfindenden Aktionen  über Ägypten zu leiten - aber was wurde mit diesen schon über 1'000 Jahre zuvor geplanten Aktionen bezweckt?

* Weshalb plagte Isaaks Schrecken die Ägypter erst mit Zeichen und  Wunder, bevor er alle ihre erstgeborenen Söhne tötete?

* Der Auszug hätte sich auch mit weniger großem Theater erreichen lassen - also was sollte unter dem Mantel des Aufsehenserregen  unauffällig ausgeführt werden? Unserer Aufmerksamkeit ist das ja auch entgangen!

* Weshalb führte Isaaks Schrecken die Israeliten erst in eine 40 jährige Isolierung in die Wüste und zwang sie 40 Jahre 'Manna' zu essen, bevor er sie die versprochenen Ländereien erobern ließ?

* Weshalb legte Isaaks Schrecken es darauf an, allen Bewohnern Jerichos erst den Geist zu zerstören, bevor sie durch das Schwert zu Tode kamen?

* Wozu sollte der ganze Aufwand, von Anfang bis Ende, überhaupt dienen? Fällt denn niemanden auf, dass alles zusammen eine fortlaufende Handlung ist, deren Sinn im Verborgenen blieb?

* Aber weshalb sollten 'diejenigen, die vom Himmel auf die Erde kamen', mit ungeheurem Aufwand über zwölf Jahrhunderte Sinnlosigkeit betreiben? Wollte wirklich jemand annehmen, dass hochintelligente Wesen so etwas tun würden?

Die israelitische Geschichte, in der biblischen Version wie sie ist, ist eine Verfälschung der Menschheitsgeschichte! Die wahre Geschichte der Israeliten entzieht sich unserer Erkenntnis und wir wissen, dass dies in der Absicht des israelitischen 'gesunden Menschenverstands' lag! Wenn aber die heutige israelische Geschichtsversion falsch ist, dann besteht die Geschichte dieser Menschheit als Ganzes gesehen aus unwahren Bestandteilen und muss in ihrer Gesamtheit ein irreales Bild sein, denn sonst fügte sich eine verkannte israelitische Geschichte nicht in den Kontext ein - folgerichtig müsste dann die uns gelehrte Frühgeschichte dieser Menschheit sogar ein riesengroßer Unsinn sein!

Mit diesem Wissen und dem schwerwiegenden Verdacht und den vielen Fragen im Gepäck, wollen wir uns nach Ägypten begeben, um dort nach weiteren Spuren von unerkannten Wahrheiten zu suchen.