[Der Sabotär Flüsterer]

In Bearbeitung DIE ROSENBERGER`S und unsere gemeinsame Geschichte.
Nehmen Sie sich Zeit und begleiten Sie unsere Reise durch mehrere Jahrhunderte Rosenberger Geschichte und damit die Entwicklung Südböhmens, die nachhaltigen Einfluss auf viele Regionen Österreichs nahm.
GRENZÜBERSCHREITENDE AUSSTELLUNG Oberösterreich - Freistadt/Haslach Südböhmen bei der Landesausstellung im Jahr 2013.
Neben Freistadt, Bad Leonfelden und Krumau ist Hohenfurth mit seinem Zisterzienserstift eine der vier sehenswürdigen Stationen der ersten Landesausstellung im Jahr 2013.
Sie sind herzlich eingeladen, den Spuren und Zeugnissen der Rosenberger zu folgen, aber auch die architektonischen Schönheiten in den Städten zu entdecken, die Burgen, Schlösser und Museen zu besuchen und die Ruhe und Harmonie der Natur zu genießen! ROSENBERGER-BESITZUNGEN und Verbindungen nach Ober- und Niederösterreich/Wien: SÜDBÖHMEN 1. Bavorov a Helfenburk 2. Bechyně 3. Borovany 4. Český Krumlov 5. Dívčí Kámen 6. Dobrá Voda 7. Horní Planá 8. Choustník 9. Chvalšiny 10. Kratochvíle 11. Netolice 12. Nové Hrady 13. Pořešín 14. Späte gotische Kirchen - Hořiče na Šumavě, Dolní Dvořiště, Cet - viny 15. Prachatice 16. Rožmberk nad Vltavou 17. Soběslav 18. Trhové Sviny 19. Třeboň 20. Vimperk 21. Vítkův Hrádek 22. Vyšší Brod 23. Zlatá Koruna 24. Zlatá Stezka - Volary OBERÖSTERREICH 25. Schlägl 26. Falkenstein 27. Haslach 28. Freistadt 29. Linz 30. Schaunberg - Hartkirchen 31. Wilhering NIEDERÖSTERREICH/WIEN 32. Hardegg 33. Kressenbrunn - Groissenbrunn 34. Raabs 35. Rogendorf - Pöggstall 36. Zwettl 37. Wien Sie werden viele interessante Schilderungen finden, die auf den Schautafeln übersichtlich und sehr informativ dargestellt wurden.

Um 1250 ließ Vok I. oberhalb der Moldau eine Burg errichten, die Rosenberg hieß, wonach sich die nachfolgenden Generationen Rosenberger nannten. Vok I. von Rosenberg war nicht nur der rang - höchste böhmische Marshall, sondern auch Verwalter von Oberösterreich und Landeshauptmann der Steiermark, bis er 1262 verstarb.
Der ihm nachfolgende Rosenberger Jindřich I. übernahm im Jahre 1302 das Gut der Wittigonen in Krumau und machte die Krumauer Burg für die nächsten Jahrhunderte zur Residenz der Herren von Rosenberg. Politisch höchst erfolgreich und wirtschaftlich vorbildlich blühte ihr Dominium auf.
Vok I. im 13. Jh., dem Begründer des Rosenberger Zweiges, den Herren von Rose, Erbauer der Burg Rosenberg und des Klosters in Hohenfurth war, bis zum letzten Rosenberger Petr Vok, dessen Todestag im November 1611 auch Anlass für diese zeitgeschichtlich bedeutende Ausstellung ist. Sie werden dabei so manche Schnittpunkte entdecken, die Ihnen Einblicke in die Verbindungen der Rosenberger nach Oberösterreich ermöglichen. Die grenzüberschreitende Wanderausstellung war auch ein wichtiger Bestandteil des umfangreichen Projektes „Jahr der Rosenberger“, das weit über den südböhmischen Raum hinaus großes Interesse findet. Die Autoren der Ausstellung führen Sie nicht nur durch die Geschichte der „großen“ Politik, sondern auch durch den Alltag des Dominiums sowie der Adelsgüter, und sie beleuchten dabei auch die gesellschaftlichen Aspekte in der Wende des Mittelalters zur frühen Neuzeit. Seien Sie Gast auf einer Fahrt durch vergangene Zeiten, deren Glanz und Glorie ebenso wie die damit verbundenen Schicksale längst Geschichte sind, deren Geist aber noch heute aus den unzähligen verbliebenen Zeugnissen zu spüren ist. Dem Land Oberösterreich, Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und dem Kreis Südböhmen, Kreishauptmann Mgr. Jiří Zimola, herzlichen Dank für die gegebene Möglichkeit, diese Ausstellung im Frühjahr 2012 auch in Freistadt und im Herbst 2012 in Haslach zeigen zu können. Südböhmen Oberösterreich Niederösterreich
Nehmen Sie sich Zeit und begleiten Sie unsere Reise durch mehrere Jahrhunderte RosenbergerGeschichte und damit die Entwicklung Südböhmens, die nachhaltigen Einfluss auf viele Regionen Österreichs nahm. Für den Inhalt verantwortlich: Konsulent Emil Vierhauser Fotos: Konsulent Fritz Fellner, Wolfgang Sauber Druck: Plöchl, Freistadt Dezember 2011 Gefördert von der Europäischen Union Europäischer Fonds für Regionalentwicklung (EFRE) Verein Kultur in der Fabrik Marktplatz 45, A-4170 Haslach
Im November 2011 waren es genau 400 Jahre seit dem Tod des Petr Vok, mit welchem das berühmte Geschlecht der Rosenberger in der männlichen
Linie ausstirbt. Wer waren aber die Rosenberger, deren Bedeutung zu ihrer Zeit beinahe der des Königs glich? Wovon war ihre Zeit geprägt und warum hat sich die über vierhundert Jahre dauernde Spanne ihrer Regierung so tief ins Herz Südböhmens eingegraben, dass noch heute fast auf jedem Schritt die Spuren ihres Wirkens zu finden sind? Zweifellos sind die letzten beiden Vertreter des Rosenberger Geschlechts, Vilém und Petr Vok, am Bekanntesten, doch darf man auch die vor ihnen regierenden siebzehn Repräsentanten der Linie nicht vergessen, die den Grundstein für ein mächtiges und räumlich vereinigtes Dominium legten.
Um 1250 ließ Vok I. oberhalb der Moldau eine Burg errichten, die Rosenberg hieß, wonach sich die nachfolgenden Generationen Rosenberger nannten. Vok I. von Rosenberg war nicht nur der rang - höchste böhmische Marshall, sondern auch Verwalter von Oberösterreich und Landeshauptmann der Steiermark, bis er 1262 verstarb. Der ihm nachfolgende Rosenberger Jindřich I. übernahm im Jahre 1302 das Gut der Wittigonen in Krumau und machte die Krumauer Burg für die nächsten Jahrhunderte zur Residenz der Herren von Rosenberg. Politisch höchst erfolgreich und wirtschaftlich vorbildlich blühte ihr Dominium auf. Der Aufschwung war jedoch von einer stets steigenden Schuldenlast geprägt, die den letzten Rosenberger Vok dazu zwang, die Familiengüter und das Schloss in Krumau zu verkaufen, das dann dem Habsburger Kaiser Rudolf II. zufiel. Anfang des 15. Jh. besaßen die Rosenberger zahl - reiche Güter, sechs Städte, 22 Gemeinden und mehr als 500 Dörfer. Den Kern und Schutz dieses Besitzes bildeten eine Reihe von südböhmischen Burgen mit dem Regierungssitz auf der Burg Krumau und die angrenzen - de Herrschaft Haslach. Weitere Güter reichten so - gar bis nach Mittelböhmen hinein. Den Höfen, die früher nur für den Eigenbedarf bewirtschaftet wurden, gewann man bald Erträge ab, wobei der größte Profit wohl aus der Teichwirtschaft und der Bierbrauerei bezogen wurde. Schafzucht, Ziegeleien, Kalkbrennereien, Forstbetriebe sowie Säge- und Glaswerke, aber auch der Garten-, Obst- und Weinbau brachten den Herrschern enorme Erträge ein. Vieles davon hat heute noch eine große wirtschaftliche Bedeutung für ganz Südböhmen. Neben den südböhmischen Burgen Dívčí Kámen, Velešin, Rožmberk, Krumlov, Vítkův Hrádek und der Königsburg Zvíkov bezeugen heute viele Relikte ehemals stolzer Rittersitze entlang wichtiger Handelswege und an strategischen Punkten die Präsenz der Rosenberger. Petr Vok wurde, schon als reifer Mann, nicht nur Regent nach seinem Bruder Vilém, er war auch ein leidenschaftlicher Kunstliebhaber, ein Musikfreund und Mäzen der Literatur. Wer sonst würde besser dem Bild eines Kavaliers der Renaissance entsprechen als er, dessen Kunstsammlungen sich ohne weiteres mit der berühmten Kunstkammer des Kaiser Rudolf II. messen konnte.

Anfang des 15. Jh. besaßen die Rosenberger zahlreiche Güter, sechs Städte, 22 Gemeinden und mehr als 500 Dörfer. Den Kern und Schutz dieses Besitzes bildeten eine Reihe von südböhmischen Burgen mit dem Regierungssitz auf der Burg Krumau und die angrenzen - de Herrschaft Haslach. Weitere Güter reichten so - gar bis nach Mittelböhmen hinein. Den Höfen, die früher nur für den Eigenbedarf bewirtschaftet wurden, gewann man bald Erträge ab, wobei der größte Profit wohl aus der Teichwirtschaft und der Bierbrauerei bezogen wurde. Schafzucht, Ziegeleien, Kalkbrennereien, Forstbetriebe sowie Säge- und Glaswerke, aber auch der Garten-, Obst- und Weinbau brachten den Herrschern enorme Erträge ein. Vieles davon hat heute noch eine große wirtschaftliche Bedeutung für ganz Südböhmen
Ob der erste oder der letzte Rosenberger, jeder stellte eine bedeutende Persönlichkeit dar, die zu einer grundlegenden Veränderung der südböhmischen Landschaft beitrug. Kulturelle Prachtbauten, der Ausbau zahlreicher Städte und Gemeinden, die Vernetzung der Handelswege und die Gestaltung der berühmten südböhmischen Teiche werden neben vielen weiteren Veränderungen den Rosenbergern zugeschrieben. Eine alte Sage, auch bekannt als die Legende von der Teilung der Rosen, besagt, dass der böhmische Adelige Vítek I. aus Prčice im 12. Jh. sein Vermögen unter seinen Söhnen aufteilte, worauf jeder seiner Nachkommen auch sein eigenes Wappen mit der Abbildung der fünfblättrigen Rose erhielt.
Um 1250 ließ Vok I. oberhalb der Moldau eine Burg errichten, die Rosenberg hieß, wonach sich die nachfolgenden Generationen Rosenberger nannten. Vok I. von Rosenberg war nicht nur der rang - höchste böhmische Marshall, sondern auch Verwalter von Oberösterreich und Landeshauptmann der Steiermark, bis er 1262 verstarb. Der ihm nachfolgende Rosenberger Jindřich I. übernahm im Jahre 1302 das Gut der Wittigonen in Krumau und machte die Krumauer Burg für die nächsten Jahrhunderte zur Residenz der Herren von Rosenberg. Politisch höchst erfolgreich und wirtschaftlich vorbildlich blühte ihr Dominium auf. Der Aufschwung war jedoch von einer stets steigenden Schuldenlast geprägt, die den letzten Rosenberger Vok dazu zwang, die Familiengüter und das Schloss in Krumau zu verkaufen, das dann dem Habsburger Kaiser Rudolf II. zufiel. Anfang des 15. Jh. besaßen die Rosenberger zahl - reiche Güter, sechs Städte, 22 Gemeinden und mehr als 500 Dörfer. Den Kern und Schutz dieses Besitzes bildeten eine Reihe von südböhmischen Burgen mit dem Regierungssitz auf der Burg Krumau und die angrenzen - de Herrschaft Haslach. Weitere Güter reichten so - gar bis nach Mittelböhmen hinein. Den Höfen, die früher nur für den Eigenbedarf bewirtschaftet wurden, gewann man bald Erträge ab, wobei der größte Profit wohl aus der Teichwirtschaft und der Bierbrauerei bezogen wurde. Schafzucht, Ziegeleien, Kalkbrennereien, Forstbetriebe sowie Säge- und Glaswerke, aber auch der Garten-, Obst- und Weinbau brachten den Herrschern enorme Erträge ein. Vieles davon hat heute noch eine große wirtschaftliche Bedeutung für ganz Südböhmen. Neben den südböhmischen Burgen Dívčí Kámen, Velešin, Rožmberk, Krumlov, Vítkův Hrádek und der Königsburg Zvíkov bezeugen heute viele Relikte ehemals stolzer Rittersitze entlang wichtiger Handelswege und an strategischen Punkten die Präsenz der Rosenberger. Petr Vok wurde, schon als reifer Mann, nicht nur Regent nach seinem Bruder Vilém, er war auch ein leidenschaftlicher Kunstliebhaber, ein Musikfreund und Mäzen der Literatur. Wer sonst würde besser dem Bild eines Kavaliers der Renaissance entsprechen als er, dessen Kunstsammlungen sich ohne weiteres mit der berühmten Kunstkammer des Kaiser Rudolf II. messen konnte.
Am 30. Jänner 1612 brach der Priester nach dem Begräbnis des Petr Vok das Rosenberger Wappen in zwei Teile und warf diese als Zeichen des Endes des Geschlechtes der Rosenberger von der Kanzel herab. Die Tür hinter der Jahrhunderte langen Regierung der altertümlichen adeligen Geschlechter wurde damit geschlossen. Wie seine Vorfahren, so ruht auch Petr Vok, der letzte Herrscher des Rosenberger Hauses, in der Gruft der Zisterzienser in Hohen - furth (Vyšší Brod).
Petr Vok wurde, schon als reifer Mann, nicht nur Regent nach seinem Bruder Vilém, er war auch ein leidenschaftlicher Kunstliebhaber, ein Musikfreund und Mäzen der Literatur. Wer sonst würde besser dem Bild eines Kavaliers der Renaissance entsprechen als er, dessen Kunstsammlungen sich ohne weiteres mit der berühmten Kunstkammer des Kaiser Rudolf II. messen konnte.
Petr Vok verstarb 1611, damit schließt sich auch die Geschichte der Rosenberger, die „nach dem König“ ersten Herren des Landes. Im November 2011 waren es genau 400 Jahre seit dem Tod des P

siehe links >  DIE ROSENBERGER
              Falkenstein Geschichte